Inhaltsverzeichnis Behandlungsarten

Aderlass
Akupressur
Akupunktur
Ambulante Schlafuntersuchung
Anthroposophische Medizin
Antiaging
Aromatherapie
Autogenes Training
Ayurveda
Bach-Blütentherapie
Besprechen
Bewegungstherapie
Blutegel-Behandlung
Brain-Light-Therapie
BRÜGGER-Therapie
Chiropraxis
Colon-Hydro-Therapie
DORN-Therapie
Edelsteintherapie
EFT
Eigenblut-Behandlung
Energiemedizin
Ergotherapie
Ernährungstherapie
Facelifting
Farbtherapie
Fußreflexzonentherapie
Heilfasten
Hochtontherapie
Homöopathie
Huna-Medizin
Hydrotherapie       
    Güsse   
    Inhalationen   
    Wickel
Klangschalenmassage
Kneipp-Therapie
Krankengymnastik
Lebensberatung oder Coachen in der Arztpraxis Buntrock   
    Der innere Schweinehund   
    Grundlagen der Kommunikation   
    Schlagfertigkeit   
    Ziele in Ihrem Leben   
Magnetfeldtherapie
Manuelle Lymphdrainage
Meditation
Medizinische Massagen
Misteltherapie
Moxibustion
Mulligan-Therapie
Neuraltherapie
Nordic Walking
Ordnungstherapie
Ozon-Therapie
Physiotherapie
Phytotherapie
Pilates
Prognos
Progressive Muskelentspannung
Psychokinesiologie
Qi Gong
Reading
Reiki
Rückenschule
Rückführungsbegleitung
Regulationsdiagnostik-Kinesiologie
Shiatsu
Symbiosetherapie
Tai Chi
Thymustherapie
Umstimmungstherapie
UV-Bestrahlung
Vitalstoffe
Vitamin-C-Infusionen

 

Aderlass

ist ein seit der Antike angewandtes ausleitendes Verfahren. Durch einen Einstich einer Kanüle in der Regel in der Ellenbeuge wird - ähnlich einer Blutentnahme - eine größere Menge Blut entnommen (zwischen 100 und 500 ml). Die Menge richtet sich nach dem Zustand des Patienten. Gegebenenfalls wird eine derselben Blutmenge entsprechende Infusionslösung nach dem Aderlass gegeben. Das ist die sogenannte „Ambulante Hämodilution“.
Nach dem Aderlass kommt es zu einem Einstrom vor Gewebsflüssigkeit in die Blutbahn. Nach einem Aderlass von 250 ml strömen etwa 1000 ml Gewebsflüssigkeit ein. Dadurch werden körperfremde, giftige Stoffwechselprodukte aus dem Körper ausgeschwemmt. Außerdem wird die Neubildung der Blutzellen angeregt.
Diese Behandlung wird von allen privaten Kassen übernommen. Es gilt die GOÄ-Ziffer 285A. Gesetzlich Versicherte zahlen ab 20€
Indikationen: Entlastung des Kreislaufs bei zu hohem Blutdruck, bei Sonnenstich, zur Entfernung von Giftstoffen, bei krankhafter Vermehrung roter Blutkörperchen, zur Vorbeugung bei drohendem Schlaganfall und Lungenödem
Kontraindikationen: Angina pectoris, Herzrhythmusstörungen, zu niedriger Blutdruck, Durchfall 

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Akupressur

heißt zu deutsch: Punktmassage. Sie wird von jedem von uns unwillkürlich angewandt, nämlich wenn es irgendwo schmerzt. Instinktiv greifen wir an die schmerzende Stelle, ob es nun die Schläfe oder ein Punkt an der Lendenwirbelsäule ist. Die Akupressur findet sich in wohl jeder alten Volksmedizin. Da die gedrückten, beklopften oder massierten Punkte oft mit den klassischen Akupunkturpunkten identisch sind, gilt sie als Abkömmling der Akupunktur. Wie bei der Akupunktur auch geht es um das Ausgleichen der beiden Energieströme Yin und Yang. Neben den 12 aus der Akupunktur bekannten Hauptmeridianen gibt es bei der Akupressur noch 20 weitere Meridiane, auf denen blockierte Energiebahnen gelöst werden können.
Bei der Akupressur fühlt man für gewöhnlich zunächst eine Schmerzsteigerung. Das wird aber allgemein als sehr angenehm empfunden und weicht binnen kurzer Zeit einer Schmerzlinderung.
Im allgemeinen sollte die Akupressur nicht von Laien ausgeführt werden, sondern von in der Akupunktur ausgebildeten Therapeuten.
Auch bei der Periostmassage in der Physiotherapie kann die Akupressur mit eingebaut werden.
Eine Abrechnung über die gesetzlichen Krankenkassen ist im allgemeinen nicht möglich. Für die privaten Kassen gelten individuelle Regelungen, die sich teilweise an der Akupunktur und Moxibustion orientieren.
Indikationen: alle Schmerzzustände
Kontraindikationen: Hautveränderungen am Akupressurpunkt, allgemeiner Erschöpfungszustand, schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Angina pectoris, Herzrhythmusstörungen, zu niedriger Blutdruck, Durchfall

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Akupunktur

Begriff acus (lat.) = Nadel und punctura (lat.) = Stich oder pungere (lat.) = stechen, heißt also auf deutsch „Nadelstich“. Im chinesischen heißt diese Therapieform Zhen Jiu, was soviel bedeutet wie „stechen und wärmen“. Wärmezufuhr wird bei der Moxibustion angewandt.
Das heutige Wissen der Akupunktur geht auf die chinesische Medizin zurück und wird seit mindestens 3000 Jahren, vermutlich aber schon seit einigen 10000 Jahren, praktiziert und weiter entwickelt. Etwa seit Ende des 17. Jahrhunderts interessieren sich europäische Ärzte, vorrangig aus Deutschland, Frankreich und Holland, für die Einsatzgebiete und die Anwendung der Akupunktur.
Die Wirkung der Akupunktur basiert auf ihrer Einwirkung auf die energetischen Abläufe im Organismus. Viele Reflexpunkte des vegetativen Nervensystems sind identisch mit Akupunkturpunkten. So können Störungen der inneren Organe sich einerseits auf der Haut projizieren; andererseits kann aber auch durch den Reiz der Haut an diesen Punkten ein Einfluss auf die inneren Organe ausgeübt werden. Außerdem werden körpereigene morphinartige Stoffe frei gesetzt, sog. Endorphine. Diese Substanzen sind nicht nur für die Schmerzstillung verantwortlich sondern auch für eine psychische Entspannung. Die Stimulation der Akupunkturpunkte führt aber auch zu einer Aktivierung von Schmerzkontrollmechanismen. Von diesen Wirkungen ist die regulatorische bioelektrische Wirkung zu unterscheiden. Vereinfacht ausgedrückt, ist jede Körperzelle mit jeder anderen über das Bindegewebe verbunden. Durch einen Einstich an einer bestimmten Stelle gibt es eine Informationsflut an jede Zelle im Körper. Demnach wirkt die Akupunktur schmerzlindern, psychovegetativ entspannend und motorisch aktivierend und reguliert das Abwehrsystem.
Von den etwa 360 bekannten Akupunkturpunkten, die auf 12 Meridianen verteilt sind, werden für jeden Menschen und seine individuellen Beschwerden einige Punkte ausgewählt (etwa 8 bis 14). Diese Punkte werden mit Silber-, Stahl- oder auch Goldnadeln genadelt und können durch Drehung auch stimuliert werden. Die Nadeln verbleiben zumeist zwischen 20 und 30 Minuten, bevor sie gezogen werden. Nach etwa 4 bis 6 Behandlungen stellen sich spätestens erste Erfolge ein; allerdings ist die Akupunktur auch keine „Allheilmethode“: Sie kann nur Gestörtes reparieren und nicht Zerstörtes! Nach gewisser Zeit wird eine Auffrischung nötig.
Die Körperakupunktur ist von der Ohrakupunktur zu unterscheiden, bei der Dauernadeln, z.B. für die Gewichtsreduktion oder die Nikotinentwöhnung eingesetzt werden können. Außerdem gibt es die Mundakupunktur und die Schädelakupunktur sowie den Einsatz von Laser. Bei der Elektroakupunktur nach VOLL (EAV) werden die Akupunkturnadeln elektrisch gereizt. Eine Sonderform der Akupunktur und vollkommen neu entwickelt ist die YNSA (Yamamoto New Scalp Acupuncture). Die Behandlung findet in Somototopen des Schädels und des Körpers statt. Besonders Schmerzen und neurologische Symptome lassen sich sehr gut lindern.
Die Komplexität der im Körper ablaufenden Prozesse verlangt vom Akupunkteur eine umfassende Ausbildung, die nach erfolgreich bestandener Prüfung mit dem Erwerb eines Diploms endet.
Inzwischen übernehmen alle gesetzliche Krankenkassen die Körper-Akupunktur bei Knieschmerzen durch Arthrose bzw. Lendenwirbelschmerzen über 6 Monaten Dauer. Alle anderen Schmerzsyndrome oder die Allergie- bzw. Neurodermitisbehandlung und auch die YNSA sind keine Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen. Voraussetzung für die Abrechnung ist der Nachweis einer entsprechenden Ausbildung durch den Therapeuten. Die Privatkassen übernehmen die Akupunktur bei jeder Art von akuten oder chronischen Schmerzen nach GOÄ-Ziffer 269 bzw. 269a. Für Selbstzahler werden Preise zwischen 40,00 und 50,00 € vereinbart.
Indikationen:
- Schmerzen aller Art, wie z.B. Kopfschmerzen, Migräne, Trigeminusneuralgie    
- orthopädische Krankheitsbilder, wie z.B. HWS-Syndrom, Hexenschuss, Arthose, Tennisellbogen    
- Gynäkologische Erkrankungen und urologische Beschwerden    
- Magen-Darm-Beschwerden    
- Atemwegserkrankungen und Allergien    
- Augenkrankheiten wie z.B. Bindehautentzündung und Grüner Star    
- Psycho-vegetative Störungen wie z.B. Schlafstörungen, Erschöpfungszustände und Suchtprobleme    
Kontraindikationen: unklare Krankheitsbilder, Psychosen

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Ambulante Schlafuntersuchung

"Der Schlaf ist eine Pause des Lebens" (Hippokrates).
Der Mensch verbringt immerhin etwa ein Drittel seines Lebens im Schlaf. Oftmals ist dieser jedoch ernsthaft beeinträchtigt.
Gravierende gesundheitliche Störungen können die Folge sein.
Trotzdem wird der Schlaf in der Praxis eher stiefmütterlich behandelt.
Bei der Visite im Krankenhaus oder in der Sprechstunde wird allenfalls gefragt: „Wie haben Sie geschlafen?“ Das ist vergleichbar mit Fragen: „Wie ist denn heut Ihr Blutdruck?“ oder „Welchen Cholesterinwert haben Sie denn heute?“ Wir können alles messen – den Blutdruck, das Cholesterin – auch den Schlaf!
Schlafstörungen machen krank!
Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass chronische Schlafstörungen Ursache vieler ernsthafter Symptome sind, z.B.
- Müdigkeit
- Konzentrationsstörungen
- Leistungsabfall
- psychosomatische  und
- psychische Störungen.
Schlafstörungen schädigen nachhaltig die Abwehr des Immunsystems bei Infektionen und Tumoren. Umgekehrt können Schlafstörungen die Folge von Erkrankungen sein, z.B. Depressionen, Hauterkrankungen, Magen-Darm-Beschwerden und dem Syndrom „ruhelose Beine“.
Schlaflosigkeit ist eines der am weitesten in der Bevölkerung verbreiteten medizinischen Probleme unserer Zeit. Mehr als 20% der Bevölkerung sind davon betroffen; geschätzt werden weit mehr als ein Drittel.
Oft liegen Einschlafbeschwerden und häufige Schlafunterbrechungen vor oder es findet nur ungenügend Erholung durch den Schlaf statt.
Das Schlafprofil ist für den Arzt ein wichtiges Mittel zur Diagnose von Schlafstörungen und für die Wahl der richtigen Therapie.
Schlafprofile präsentieren die Ausprägung der einzelnen Schlafstadien in Abhängigkeit von der Zeit. Unsere Untersuchungen mit dem innovativen „Schlaflabor für zu Hause“ Quisi basieren auf dem international anerkannten Standard zur Klassifikation von Schlafstadien. Damit erhalten Arzt und Patient eine objektive und rasche Auskunft über die Qualität des Schlafes.
Auch die Auswirkungen von Schlaf verändernden Medikamenten, Alkohol oder Drogen, Streß und Depressionen sind unmittelbar und schlafstadienspezifisch zu erkennen.
Wir können Ihnen helfen, Ihr Schlafproblem zu erkennen.
Neu: Das eigene Schlafzimmer als Schlaftestlabor um Störabläufen durch Schlafen im Kliniklabor entgegen zu wirken!
Der Schlafvorgang wird über einen EEG Recorder bei Ihnen zu Hause im eigenen Bett aufgezeichnet und dann morgens von uns in der Praxis ausgewertet. Aus Ihrer Krankengeschichte und den erhobenen Befunden erhalten Sie einen Bericht mit schlafhygienischen und therapeutischen Empfehlungen.

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Anthroposophische Medizin

ist ein wesentlicher Bestandteil der von Rudolf Steiner (1861-1925) entwickelten „neuen Menschenkunde“. Der Begriff leitet sich vom griechischen anthropos = Mensch ab und stellt den gesamten Menschen in seinem Bezug zur Natur in den Mittelpunkt . Dabei gilt die Krankheit nicht als persönliches Schicksal des Betroffenen sondern als Chance für neue Erkenntnisse und Wege. Rudolf Steiner unterschied vier Wesensglieder: den physischen Körper (Leib), den ätherischen Leib, von dem die Lebenskraft ausgeht (Äther-Leib), das Bewusstsein schaffende, kreative Innenleben (Seele),sowie das übergeordnete Ich (Geist).
Die Betrachtung des Menschen als biologisch-psychologisch-soziale Einheit findet in den Naturheilverfahren viel Anklang, wohingegen die Schulmedizin immer noch in Ärzte für den Körper und solche für die Seele unterscheidet. Der Geist oder gar der Äther-Leib wird dabei völlig außer Acht gelassen.
Nach Steiners Überlegungen ist jeder Mensch immer zugleich ein bisschen gesund aber auch ein bisschen krank.
Zur Ernährung in der anthroposophischen Medizin gehört eine laktovegetabile Vollwertkost, bei der auf Fleisch und Eier verzichtet wird und die Lebensmittel aus streng kontrolliertem biologischem Anbau gewonnen werden. Als Heilmethoden kommen vorrangig die
Homöopathie, die Magnetfeldtherapie und die Umstimmungstherapie zur Anwendung.
Zur anthroposophischen Medizin gehören weiterhin die Heileurythmie und künstlerische Therapien wie Malen, Zeichnen, Gestalten und Musik. Viele dieser Therapien finden bei anderen Naturheilverfahren auch Anwendung, so z.B. in der Bewegungstherapie und der
Ergotherapie.
Wichtigster Grundgedanke in der anthroposophischen Medizin ist, dass sich der Mensch nach der Behandlung besser fühlt, es geht also um das Entdecken und Wahrnehmen von Gefühlen, ein zentrales Thema auch in der Rückführungsbegleitung.
Inzwischen gibt es anthroposophisch geführte Kliniken und Sanatorien. Es empfiehlt sich jedoch vor dem Antritt einer solchen Behandlung immer die Abklärung der Kostenübernahme durch die Krankenkasse. 

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Antiaging

"Dem Leben mehr Jahre, den Jahren mehr Leben."
Unter Anti-Aging sind alle medizinischen Maßnahmen zusammengefasst, mit denen unsere Alterungsprozesse verzögert, aufgehalten oder sogar wieder rückgängig gemacht werden können.
Anti-Aging führt zu mehr Vitalität, einer besseren Lebensqualität und zu einer verlängerten Lebenserwartung. Dies gilt für Frauen und Männer. Säulen der Anti-Aging-Medizin
- Lebensführung
- Stressvermeidung
- Familienbindung
- Sexualität
- Gesunde Ernährung
- Ausgleich von Vitalstoff- und Hormondefiziten
- Antioxidantien
- Spezifische Anti-Aging-Behandlungen
Anti – Aging ermöglicht:
- starkes Immunsystem
- bessere Abwehr gegen Krebs
- besseres Gedächtnis und stärkeres Denkvermögen
- kräftigere Körpermuskulatur, zunehmende Muskelkraft, mehr Ausdauer
- weniger Körperfett
- stärkere Knochen, festere Sehnen, stabilere Gelenke
- mehr Freude am Sex, erhöhte Libido
- bessere Stimmungslage, weniger Depressionen
- schnellere Wundheilung
- erhöhte Sauerstoffaufnahme, schnellere Regeneration
- verzögerte oder ausbleibende Wechseljahre des Mannes
- leichtere Wechseljahre für die Frau
- vermindertes Risiko gegenüber Krebserkrankungen
- vermindertes Risiko gegenüber hohen Blutdruck, Diabetes mellitus, Schlaganfall und Herzinfarkt
Sie erhalten die Möglichkeiten
- älter zu werden, aber dabei biologisch jung zu bleiben
- auch im hohen Alter aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können
- im Alter nicht von anderen abhängig zu sein
- Gebrechlichkeit und Pflegebedürftigkeit vermeiden
- lange gesund bleiben und eine hohe Lebensqualität haben
- mobil und reisefähig bleiben
- das Leben auch im Alter zu genießen
- sexuell aktiv bleiben
- geistig fit bleiben, respektiert und gefragt zu bleiben
- Herzinfarkt und Schlaganfall vermeiden
- Risiko für Diabetes und Krebserkrankungen minimieren
Sie haben es in der Hand:
   Nehmen Sie das Älterwerden nicht einfach als naturgegeben hin!
   Stoppen Sie den Alterungsprozess und machen Sie ihn rückgängig!
Unser diagnostisches Angebot als Grundlage einer individuellen Behandlung umfasst:
-  das ausführliche ärztliche Gespräch
-  ausführliche ärztliche Untersuchung (auch unter Einbezug von anderen Fachärzten)
-  Besprechung Ihrer persönlichen Ziele
-  Laboranalysen (Hormonstatus, Oxidativer Stress, Risikolabor)
-  Energiemessung über das <PROGNOS - System
-  Ggf. Überweisung zur Knochendichtemessung
-  Körperfett-Messung
-  Säure – Basen - Status
Aus den Untersuchungsergebnissen entwickeln wir für Sie ein individuelles therapeutisches Konzept, bei dem Defizite ausgeglichen werden, die Leistungskraft gesteigert wird und Ihr Körper das bekommt, was ihm fehlt.
Unser therapeutisches Konzept umfasst folgende Faktoren, um dieses Ziel zu erreichen:
Lebensberatung und Förderung des Gesundheitsbewusstseins
-  individuelle Angebote zu körperlicher Aktivität evtl. auch Schulungen in gesunder Bewegung
-  eine ausgewogene Ernährung und Gewichtsmanagement
-  eine möglichst niedrige negative Stressbelastung
-  antioxidative Therapie
-  natürliche Hormon-Therapie
-  ggf. zusätzliche Faltenbehandlung durch Facelifting ohne Skalpell
Ozon – Therapie
Colon – Hydro – Therapie

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Aromatherapie

wird oft der Phytotherapie zugeordnet, obgleich ihr im Unterschied zu jener nicht die Wirkung auf den Körper zukommt sondern die Wirkung auf den Geist und die Seele. Aus der Vergangenheit bekannt dürfte das „Riechfläschchen“ sein, welches ohnmächtigen Frauen im eng geschnürten Korsett wieder auf die Beine helfen sollte. Aber bereits den Ägyptern war die Wirkung bestimmter Aromadüfte bekannt, vor allem die sexuell anregenden Lockstoffe (Aphrodisiaka) aus Sandelholz, Moschus und Rose. In Europa entwickelten die mittelalterlichen Klöster die Aromatherapie weiter. Zu den berühmtesten Vertretern jener Zeit gehört die Äbtissin Hildegard von Bingen (1098-1179). Viele kräuterkundige, weise Frauen wurden als Hexen auf dem Scheiterhaufen verbrannt, so dass sich das weitergegebene Wissen ausgangs des Mittelalters bereits arg dezimierte. Mit der Hinwendung zur Chemie im 19. Jahrhundert schien das Ende der Aromatherapie gekommen. Erst seit etwa 50 Jahren erfolgt die Wiederentdeckung und Weiterentwicklung.
Wir verwenden heute die Aromatherapie tagtäglich mit unserem Lieblingsparfüm, welches uns und anderen Menschen Wohlbehagen suggerieren soll. Auch bei den Bädern und Inhalationen wird in Form von Bade- und Inhalationszusätzen im Sinne der Aromatherapie gehandelt. Die aromatischen Essenzen werden nicht nur durch die Haut aufgenommen sondern erreichen über den Geruchssinn unser Gehirn. Dort können sie anregend oder auch beruhigend wirken. Aber direkter Kontakt von antibiotisch wirkenden Essenzen auf Wunden, wie z.B. von Knoblauch oder Meerrettich gehört ebenso zur Aromatherapie wie die Verwendung entzündungshemmender Arnika, Ringelblume oder Kamille. Dabei ist der Übergang zur Phytotherapie oft fließend.

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Autogenes Training

wurde vom Neurologen Johannes Heinrich Schultz (1884-1970) entwickelt. Er sammelte seine Erfahrungen während seines Einsatzes im 1.Weltkrieg, wo er Verwundeten mit seinen Entspannungsformeln etwas Linderung ihrer Beschwerden verschaffen konnte.
Es ist ein Verfahren autosuggestiv-meditativer Konzentrationsübungen. Mit ihrer Hilfe kann die bewusste Kontrolle selbst solcher Körperfunktionen erlernt werden, die der willentlichen Beeinflussung ansonsten im Allgemeinen nicht zugänglich sind. Ziel ist es zu erlernen, den Organismus willentlich in einen Zustand der Entspannung zu versetzen. Ein ausgebildeter Therapeut entscheidet, ob die Therapie einzeln oder in der Gruppe zu erlernen ist. Im allgemeinen sind 10 Sitzungen in etwa wöchentlichem Abstand erforderlich.
Die mit der Dauer des Trainings beständig verbesserte Körperwahrnehmung ermöglicht eine immer schnellere Umschaltung in einen Zustand innerer Ruhe und Ausgeglichenheit. Mit der Zeit können deshalb immer neue Übungen in das Trainingsprogramm aufgenommen werden, ohne dass die effektive Trainingszeit pro Einheit verlängert werden muss. Bei regelmäßigem Training (in der Anfangsphase mindestens zweimal täglich) erreicht der Übende nach einiger Zeit eine über die Dauer des Trainings hinaus anhaltende psychophysische Grundeinstellung der Gelassenheit, die das eigentliche Ziel des autogenen Trainings darstellt und sowohl das körperliche wie psychische Wohlbefinden steigert und stabilisiert. Außerdem können mit der Vergabe individueller positiver Affirmationen ganz konkrete Lebensprobleme und Beschwerden beeinflusst werden.
Die Übungen finden in einer entspannten Sitzhaltung, der sog. Droschkenkutscherhaltung, oder im Liegen statt. Im Gegensatz zur Progressiven Muskelentspannung werden bei den Übungen keine körperlichen Aktivitäten durch gezieltes Anspannen einzelner Muskelgruppen einbezogen. Die traditionelle Form für Autogenes Training, wie sie von Schultz eingeführt wurde, umfasste sechs Übungen: Die Schwereübung, die Wärmeübung, die Atemübung, die Herzübung, die Sonnengeflechtsübung und die Stirnübung. Später erwies es sich als günstig, weitere Übungen sowie formelhafte Vorsätze hinzuzunehmen.  Durch Autogenes Training können Ängste und innere Blockaden gelöst werden. Ein wichtiger Aspekt ist außerdem die ausgleichende Wirkung auf das vegetative Nervensystem, das viele unbewusst ablaufende Körperfunktionen wie Herzschlag, Hormonausschüttung oder die Verdauung steuert. Die ungesunde Anspannung wird reduziert zu einer mittleren Spannungslage, die Leistungsfähigkeit und Gelassenheit zurückgibt.
Indikationen: Schlafstörungen, Ängste, innerer Unruhe, psychischen Belastungen, Magen- und Darmstörungen, Schmerzen, Migräne, Asthma, Muskelverspannungen, Haltungsschäden, Herz-Kreislauf-Beschwerden, Hypertonie, Magenbeschwerden, Hektik und Stress im Alltag sowie Probleme in der Lebensbewältigung
Kontraindikationen: schweren Angstzuständen und Depressionen, tief greifende Persönlichkeitsstörungen und Psychoseerkrankungen
In diesen Fällen empfehlen sich eher andere Entspannungstechniken, wie z. B. die Progressive Muskelentspannung. Autogenes Training sollte nur nach einer Indikationsprüfung durch einen Arzt oder Therapeuten mit entsprechender Ausbildung erfolgen. Auch die Einführung in die Methode sollte unter fachkompetenter Anleitung erfolgen, um Fehler beim Einüben der Methode zu vermeiden und Hilfestellung bei evtl. zunächst auftretenden Komplikationen zu erfahren. Bei entsprechender Einführung in die Methode und mit guter Übung stellt Autogenes Training jedoch eine Selbsthilfetechnik dar, die unabhängig von äußeren Bedingungen und Hilfen machen soll.
Die gesetzlichen Krankenkassen bezuschussen nach Nachweis der abgeschlossenen Ausbildung des Therapeuten die Behandlungskosten. Für diesen Präventionskurs nach §20 SGB V existiert eine Anmeldeliste. Private Krankenkassen übernehmen die Kosten nach GOÄ 846 bei vorliegender Indikation.
Weitere Entspannungstechniken sind unter anderem die Progressive Muskelentspannung und Qi Gong

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Ayurveda

- ayus steht im indischen Sanskrit für „Leben“ und veda für „Wissen“. Sie ist eine Wissenschaft, die sich seit Jahrtausenden mit der Aufrechterhaltung von innerem Gleichgewicht und der Entfaltung der Gesundheit beschäftigt. Der grundlegende Gedanke geht davon aus, zwischen Körper und Geist ein harmonisches Gleichgewicht zu schaffen. Im Ayurveda wurden einige Techniken entwickelt, um dieses Gleichgewicht zu fördern oder wieder herzustellen. Der Mensch gilt als gesund, wenn seine Physiologie sein Stoffwechsel, seine Verdauung und Ausscheidungen im Gleichgewicht sind und sich seine Seele, Sinne und Geist im Zustand inneren Glücks befinden. Da dieses Gleichgewicht immer wieder durch innere und äußere Faktoren gestört wird, galt es, verschiedene Therapiekonzepte zu entwickeln, um diesen Störungen entgegen zu wirken.
Eine wichtige Grundtherapie des Ayurveda ist die Transzendentale Meditation. Mit Hilfe des Ayurveda lassen sich Krankheiten vermeiden, Heilungsprozesse beschleunigen und gesunde Langlebigkeit unterstützen.
Weiterhin gehören die ausleitenden Verfahren wie etwa das Trinken von heißem Wasser oder Tee sowie flüssigem Butterschmalz dazu genau so wie das Heilfasten, Einläufe und Spezialmassagen. Auch Ölkuren, Atem- und Yogaübungen, Mineralien und Edelsteine sowie schlaffördernde Musik gehören zur Ayurvedabehandlung.

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Bach-Blütentherapie

wurde durch den Arzt Dr. Edward Bach (1886-1936) begründet. Er gehörte zu den frühen „Aussteigern“ aus der Schulmedizin, als er sich um die Jahrhundertwende von der Bakteriologie abwandte und sich der Behandlung der Persönlichkeit und nicht der Krankheit zuwandte. Über die Homöopathie kam er zur Phytotherapie. Dort suchte er nach rein pflanzlichen Energiestoffen zur Linderung von seelischen Problemen und den daraus entstehenden körperlichen Symptomen. So sieht die nach ihm benannte Blütentherapie die Behandlung verschiedener Seelen- und Gemütszustände mit Hilfe von Pflanzenessenzen vor. Nach Bachs Theorie treten Krankheiten dann auf, wenn es zu einem Konflikt zwischen der Persönlichkeit und dem „höheren Selbst“ kommt. Bach postulierte dazu insgesamt 38 Zustände der Seele als charakteristische Äußerungen verschiedener Persönlichkeitstypen. Beschwerden, die als Ergebnisse solcher seelischen Konflikte interpretiert werden, behandelt die Bach-Blütentherapie mit den 38 verschieden zusammengesetzten Blütenmitteln. Um diese herzustellen, müssen die Blüten am frühen Morgen gesammelt werden. Anschließend bereitet man einen Blütenauszug mit frischem Quellwasser, mischt ihn mit Alkohol und verdünnt ihn in Reihen, ähnlich wie bei homöopathischen Mitteln. Es geht bei dieser Therapie also nicht um die pharmakologisch wirksamen Inhaltsstoffe der Pflanzen, sondern um die „feinstoffliche“ Übertragung der heilsamen Energie dieser Pflanzen auf den Menschen. Damit unterstützen sie die Selbstheilungskräfte des Körpers und führen zur Harmonisierung und Selbstentfaltung der Persönlichkeit.
Um die richtige Mischung zusammenzustellen, bedarf es eines ausführlichen Gesprächs mit dem Therapeuten. Als Grundsatz für die Behandlungsdauer gilt: So viele Jahre die Beschwerden andauern, so viele Monate dauert die Behandlung.
Diese Behandlungsform wird nicht mehr von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Für die Privatkassen gelten die GOÄ-Ziffern A 30, A 31 und A 716. Für Selbstzahler werden bei der Erstkonsultation zwischen 50,00 und 120,00 €, für die nachfolgenden etwa die Hälfte fällig.
Indikationen: alle Störungen der bio-psycho-sozialen Einheit „Mensch“
Kontraindikationen: Psychosen und endogene Depression

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Besprechen (Böthing)

Beim Besprechen werden die Selbstheilungskräfte im Körperinneren des Patienten kraftvoll aktiviert. Diese Kunst zu erlernen wird traditionell weiter gegeben und findet sich in allen Kulturkreisen seit alten Zeiten. Die Behandlungsmethode wird von keiner Krankenkasse übernommen. Generell gilt, dass der Besprochene eine Spende gibt, die anzeigt, was ihm das Ergebnis wert ist.
Indikationen: Es eignet sich für viele körperliche und seelische Leiden.
Alles, was verschwinden soll, wie z.B. Warzen, offene Beine, Schuppenflechte, Schmerzen, wird am besten bei abnehmendem Mond besprochen.
Alles, was mehr werden soll, wie z.B. Kinderwunsch, Wohlstand, Liebe, wird erfolgreicher bei zunehmendem Mond besprochen.
Kontraindikationen: schwere Psychosen
Es besteht auch die Möglichkeit, in den Weg des Besprechens nach alter Tradition bei Frau Buntrock, Schülerin von De Wise Frau, eingeweiht zu werden. 

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Bewegungstherapie

gehört neben Hydrotherapie, Ernährungstherapie, Heilfasten, Luft, Licht und Atembehandlung zu den wichtigsten natürlichen Reizen, die im klassischen Sinn der Naturheilverfahren den Körper zur Aktivierung seiner Selbstheilungstendenzen veranlassen und dadurch Störungen in der bio-psycho-sozialen Einheit Mensch beseitigen. Zu den Formen der Bewegungstherapie gehören die Prävention, die Ergotherapie und der Heilsport im Sinne der Krankengymnastik (Physiotherapie). Neben der Erhaltung, Wiederherstellung und Förderung der normalen bzw. gestörten Funktion am Bewegungsapparat und Herz-Kreislauf-System stehen die Durchblutungsförderung auch im Bereich der Organsysteme und der Ausgleich im vegetativen Nervensystem zu den Wirkungen der Bewegungstherapie.
Aus der Entwicklung des Menschen wissen wir, dass die Bewegung als Kriterium des Lebens ursprünglich sehr wichtig war: Bei der Nahrungssuche liefen die Menschen in etwa 8 Stunden am Tag bis zu 40 km, um ihre Beeren und Wurzeln zu sammeln! Was ist davon heute noch übrig geblieben: Wir sind oft ärgerlich, wenn der Parkplatz vor der Haustür besetzt ist und in den meisten Häusern erspart einem der Fahrstuhl die Bewegung. Betrachtet man das im Vergleich zu der verringerten Bewegung extrem gestiegene Angebot an kohlenhydratreicher Nahrung, so brauchen wir uns über Übergewicht und Zivilisationskrankheiten nicht zu wundern - sie sind sozusagen hausgemacht!
Bewegung soll
- Freude machen    
- Körperbewusstsein und körperliche Leistungsfähigkeit aufbauen    
- den Bewegungsapparat schonen (Schwimmen, Fahrradfahren, Laufen mit geeignetem Schuhwerk auf weichem Boden abseits der Verkehrsstraßen) - - Herz-Kreislauf-System trainieren, also auf Ausdauer gerichtet sein    
Am wichtigsten ist: In Bewegung bleiben, denn wer rastet, der rostet. Und da muss es nicht das teure Fitness-Studio sein. Parken Sie Ihr Auto bewusst ein paar Häuserblocks weiter, steigen Sie ruhig eine Station eher aus dem Verkehrsmittel und laufen Sie die Treppen, wo immer es möglich ist. Außerdem findet sich in jeder Wohnung etwas Platz, um einen Heimtrainer aufzustellen. Dieser Platz sollte aber keinen Ausschluss aus dem Familienleben bedeuten, sondern sich an einem Ort befinden, der vielleicht sogar die Verbindung mit anderen Aktivitäten, z.B. Fernsehen ermöglicht.
Kontraindikationen: dekompensierte Organerkrankungen, Thrombose, akute Infektionskrankheiten, akute und entzündliche Erkrankungen am Bewegungsapparat

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 Blutegel-Behandlung

Blutegel sind Blut saugende Gürtelwürmer, die in Mitteleuropa besonders in Teichen vorkommen. Sie kommen aber auch in tropischen Regionen vor, wo sie eine Größe bis zu 46 cm erreichen können. Sowohl am Vorder- als auch am Hinterende haben sie eine Saugscheibe. Bei manchen Blutegeln enthält der am Vorderende liegende Mund drei bezahnte Platten, mit denen das Tier die Haut seiner Beute durchschneidet. Dadurch hinterlässt der Biss eine kleine dreieckige Wunde, aus der es über längere Zeit bluten kann (bis zu zwei Tagen). Blutegel vermischen aufgenommenes Blut mit Speichelflüssigkeit. Ihr Speichel enthält eine gerinnungshemmende Substanz mit dem Namen Hirudin. Diese Substanz lässt sich gewinnen und wird in der Medizin dazu verwendet, um eine Blutgerinnung zu verhindern. Deshalb werden Blutegel seit Jahrhunderten dazu benutzt, um bei bestimmten Eingriffen einen Blutstau zu lindern. Diese Methode verursacht weniger Infektionen als andere Techniken. Inzwischen weiß man, dass es mindestens 13 weitere Wirkstoffe gibt, mit denen der Blutegel den Menschen helfen kann. Gegenwärtig wird sein Einsatz gegen depressive Erkrankungen untersucht.
Für die von Ärzten mit Erfolg eingesetzte Blutegeltherapie werden natürlich keine Blutegel aus irgendwelchen Teichen verwendet, sondern es gibt direkt medizinische Blutegel. Sie werden für den Einsatz am Menschen gezüchtet. Bei einer Sitzung kommen bis zu zehn Blutegel zum Einsatz. Nach 30 bis 90 Minuten fällt er satt und prall gefüllt ab. Diese Therapie ist somit eine besondere Form von Aderlass. Ein Blutegel kann immer nur einmal eingesetzt werden, denn mit der aufgenommenen Blutmenge ist er für ein Jahr satt. Deshalb werden sie danach entweder in Äther getötet oder zur Blutegelfarm zurück geschickt, wo sie im „Seniorenteich“ etwa 30 Jahre alt werden können - vorausgesetzt sie erhalten einmal im Jahr Futter. In der Blutegelfarm erhalten sie als Futter mit Tierblut getränkte Lappen, an denen sie sich festsaugen und fressen können.
Diese Therapie wird nur von den privaten Kassen (GOÃ-Ziffern 747 und 204 zuzüglich Materialkosten) übernommen. Für Selbstzahler werden neben den Kosten für die Blutegel (pro Stück etwa 10,00€) als Behandlungskosten 50,00 bis 80,00€ ink. Verbandsmaterial fällig.
Indikationen: Krampfadern, Gürtelrose, Muskelverhärtungen, Furunkel, Abszesse, Arthrose, Hypertonie und Entgiftung allgemein, Lymphstau, Migräne, Menstruationsbeschwerden
Kontraindikationen: Bluterkrankheit, Leukämie und Krankheiten mit schlechter Heilungstendenz

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Brain-Light-Therapie

findet zumeist in Hotels und Wellness-Studios Verwendung, aber auch bei Heilpraktikern und in wenigen Arztpraxen. Es handelt sich bei dieser Therapie um eine sehr tiefe geistige und körperliche Entspannung. In dieser tiefen Entspannung kann unser Körper seine Selbstheilungskräfte mobilisieren und den Stress abbauen.
Über Kopfhörer erreichen Sie ausgewählte Musikklänge, denen je nach Programm bestimmte Tonfrequenzen nahezu unhörbar aufmoduliert sind. Diese können auch Suggestionen enthalten, die Sie zur Gewichtsabnahme, zur Raucherentwöhnung oder zum Lernen motivieren. Über eine Brille werden die akustischen Reize mit Lichtblitzen unterstützt. Auf diese Weise wird Ihr Unterbewusstsein sowohl akustisch als auch visuell angesprochen und das Abgleiten in störende Gedanken - wie es so oft bei der Meditation oder beim Autogenen Training beklagt wird - unterbleibt.
Sie erreichen also über die Brain-Light-Therapie Tiefenentspannung, Stressabbau und Stressresistenz, Lebensenergie und Vitalität, Kreativitäts- und Intelligenzsteigerung, größere geistige Klarheit und Beweglichkeit sowie Gedächtnissteigerung. Durch die Vielzahl der Programme können Sie sich außerdem eines Motivationstrainings zum Erlernen von Fremdsprachen, zur Steigerung der Konzentration und der Entwöhnung des Rauchens erfreuen.
Diese Therapie wird ggf. von den Privatkassen als Entspannungstherapie anerkannt und erstattet. Ansonsten gelten erfahrungsgemäß Preise zwischen 10,00 € bis 25,00 € pro Sitzung.
Indikationen: Jeder Mensch, der die Ausgewogenheit zwischen aktiver Lebensgestaltung und Entspannungsfähigkeit sucht. Das harmonische Miteinander beider ist die Voraussetzung für Leistungsfähigkeit und Lebensfreude.
Kontraindikationen: Für Epileptiker birgt die Lichtimpulsbrille Gefahren, die Programme dürfen daher nur über die Kopfhörer verabreicht werden. 

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BRÜGGER - Therapie

Die Therapie ist nach dem Neurologen Dr. med. Alois Brügger benannt, der die Methode in seinem Forschungs- und Schulungszentrum in Zürich entwickelt hat. Er beschreibt in seinen Büchern, dass zahlreiche, als »Rheumatische Beschwerden« bekannte Erkrankungen des Bewegungsapparates auf Fehlbelastungen von Wirbelsäule und Gelenken durch eine krumme/schlechte Körperhaltung während des Alltages zurückzuführen sind.
Indikationen:
- Kreuzschmerzen
- Nacken-, Schulter- und Armschmerzen
- Ausstrahlende Schmerzen in die Beine (Ischialgie)
- Abnutzungserscheinungen an den Gelenken (Arthrosen)
Fehlbelastungen bedeuten eine Überbeanspruchung, vor allem der Muskeln und Sehnen. Im Gegensatz zur krummen Körperhaltung werden bei der aufrechten Körperhaltung die Aufbauelemente (Knochen, Gelenke, Band- und Kapselapparat, Muskelsystem) optimal, d.h. mit dem kleinsten Aufwand, beansprucht.
Bei der krummen Körperhaltung kommt es dagegen zur kompensatorischen vermehrten Kontraktion jener Muskeln, die in die aufrechte Körperhaltung drängen. Das Abweichen von dieser Position verstärkt die reflektorischen Verspannungen und lässt die Muskeln, die an diesen Bewegungen und Körperhaltungen beteiligt sind, schmerzhaft werden. Diese zentralnervös gesteuerten Mechanismen bilden die Grundlagen des »Weichteilrheumas«.
Eine erfolgreiche Therapie muss daher beinhalten:
- Erlernen aufrechter Körperhaltung während der Arbeit im Alltag
- Korrektur der Statik des gesamten Körpers
- Lösen der infolge länger anhaltender konzentrischer Muskelkontraktion entstandenen Muskelverkürzungen
- Lokale Behandlung (oft unter Zuhilfenahme von Wärme) von entstandenen sekundären Ödemen im System, die die aufrechte Körperhaltung behindern. 

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Chiropraxis

Chiropraktik, auch Chirotherapie oder manuelle Medizin genannt, bedeutet die Behandlung von Beschwerden durch Einrenken und Mobilisation (krankengymnastische Bewegung) verschiedener Körperteile, insbesondere der Wirbelsäule. Diese Behandlungstechnik behebt Fehlfunktionen der Nervenbahnen, die in der Regel durch eine Fehlstellung der Wirbelsäule hervorgerufen werden. Bei der Chiropraktik werden verschobene Wirbel oder Rippen (sog. blockierte Gelenke) mit einem Ruck eingerenkt. Zudem gibt es eine so genannte weiche Technik, bei der verspannte Muskeln gedehnt und gedrückt werden. Der eigentliche Schmerz wird nicht durch die Blockierung des Gelenks, sondern durch die verspannte Muskulatur ausgelöst. Deshalb ist es sinnvoll, Wärme anzuwenden oder zur Lockerung der Muskulatur Akupunktur, Hochtontherapie, Magnetfeldtherapie oder Neuraltherapie einzusetzen. Die chiropraktische Heilmethode war bereits im Altertum (dem altgriechischen Arzt Hippokrates) bekannt, die moderne Chiropraktik wurde um 1895 von Daniel Palmer begründet. Im Jahr 1898 eröffnete der gebürtige Kanadier in Davenport im US-Bundesstaat Iowa die erste Chiropraktikerschule.
Diese Therapie gehört ausschließlich in die Hände von ausgebildeten Therapeuten, denn vor jeder chiropraktischen Manipulation muss eine exakte Diagnose gestellt werden und ggf. sogar Röntgenaufnahmen angefertigt werden. Da man sich an das „Knacken“ gewöhnen kann und jedes Mal die Gelenkflächen strapaziert werden, darf in einem Segment maximal alle 6 Monate manipuliert werden.
Die gesetzlichen Kassen übernehmen nach Nachweis der abgeschlossenen Ausbildung des Therapeuten die Behandlung ebenso wie die Privatkassen.
Indikationen: abgeklärte Blockierungen im Bereich der Wirbelgelenke und der Extremitätengelenke
Kontraindikationen: Bandscheibenvorfall, Entzündung, Tumor, Osteoporose

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Colon-Hydro-Therapie

ist eine aus Amerika stammende Möglichkeit der Darmreinigung und - sanierung.
Es sind auch Schriften bekannt, wonach die Colon-Hydro-Therapie in der Antike und im Mittelalter zum Einsatz kam. Damals wurden ausgehöhlte Kürbisse hoch gehängt und man verband sie durch ein hohles Pflanzenrohr mit dem Enddarm... Das geht heute alles einfacher und hygienischer! Der Patient liegt bequem in Seiten- oder Rückenlage auf einer Liege. Durch ein Kunststoffröhrchen fließt Wasser mit unterschiedlichem Druck und unterschiedlicher Temperatur in den Darm. Über ein geschlossenes System werden das Wasser und der gelöste Darminhalt durch einen Abflussschlauch geleitet. Mit einer sanften Massage der Bauchdecken kann der Therapeut vorhandenen Problemzonen ertasten und das einfließende Wasser genau in diesen Bereich lenken. Die Colon-Hydro-Therapie ermöglicht dadurch eine so intensive und gründliche Reinigung des Dickdarms, wie dies bisher nicht möglich war. Sie entfernt den angesammelten, stagnierten Stuhl und Fäulnisstoffe von den Wänden des Darmes. Der Therapeut kann durch ein Klarsichtfenster am Gerät den abgehenden Darminhalt beobachten und so gegebenenfalls Kotsteine und Pilznester, aber auch unverdaute Nahrungsmittel beobachten.
Die auflösende Wirkung des Wassers und die gleichzeitig warm-kühle Reizung des Darmes bewirkt, dass dieser wieder richtig zu arbeiten beginnt. Durch zusätzliche Zuführung von Sauerstoff zum Wasser erhalten die gesunden und erforderlichen Darmbakterien ihre Nahrung. Die Colon-Hydro-Therapie erzeugt keine Schmerzen oder Krämpfe und wird von den Patienten als äußerst angenehm und wohltuend empfunden. Das geschlossenen System verhindert, dass sowohl für den Patienten als auch für den Therapeuten unangenehme Erscheinungen, z.B. Gerüche, entstehen.
Eine Behandlung dauert mit Vor- und Nachbereitung etwa 1 Stunde. Zumeist sind mehrere Behandlungen im Abstand von 3 bis 7 Tagen erforderlich. Besonders effektiv ist die Colon-Hydro-Therapie in verbindung mit einer Ernährungsberatung oder dem Heilfasten.
Die gesetzlichen Kassen bezahlen diese Behandlung nicht. Für die Privatkassen gilt die Abrechnung nach den Gebührenziffern der GOÄ 11, 3236, 505, 523, 530, 533, 846. Für Selbstzahler werden Preise zwischen 60 bis 120€ vereinbart.
Indikationen: Symbiosestörungen des Darms, Stoffwechselstörungen, Vitalitätsverlust, Müdigkeit, Depressionen, Konzentrationsstörungen, Aggressivität, Angstzustände, chronische Infektionen und Entzündungen, Rheuma, Polyarthritis, Akne, Schuppenflechte, Bluthochdruck
Kontraindikationen: blutende Darmerkrankungen im Akutstadium

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DORN – Therapie

(Wirbelsäulentherapie)
Diese Methode wurde von Dieter Dorn entwickelt.
Die Dorn-Methode wird eingesetzt bei sehr vielen Rücken- und Gelenkproblemen, Kopfschmerzen und andere organische Leiden. Es handelt sich um eine Methode der Volksmedizin, in der Sie eine Handhabe erlernen, sich selbst von Schmerzen zu befreien.
Dorn-Behandlungen basiert auf der Vorstellung, Wirbel zu lösen. Dies gelingt nur, wenn die Muskeln bewegt werden. Deshalb schwenkt der Patient ein Bein, seine Arme oder den Kopf, wenn der Dorn-Therapeut die Wirbel löst. Die Muskeln werden vom Dorn-Therapeuten überlistet, die Wirbel festzuhalten.
Inzwischen ist Dorn-Methode mit der Schulmedizin und vor allem mit der Traditionellen Chinesischen Medizin bereichert. So werden jedem Wirbel Organe zugeordnet. Wirbelblockaden und organische Erkrankungen stehen miteinander in Beziehung. Über die Spinalnerven an der Wirbelsäule können bei Wirbelblockaden Informationen vom und zum Gehirn nicht richtig ausgetauscht werden. So gibt das Gehirn falsche Anweisungen an die Organe, und die Krankheit nimmt ihren Lauf.
Die organische Erkrankung hat auch eine psychische Seite. Der amerikanische Arzt Cerney hat eine Tafel entwickelt, die den blockierten Wirbelsäulensegmenten psychische und geistige Defizite zuordnet. Auch diese Beziehungen werden in der Dorntherapie berücksichtigt. So ist die Methode Dorn auch ein Fenster zur Psyche des Patienten.
Mit der Methode Dorn sollen folgende Dinge bewirkt werden:
- Wirbelsäule flexibilisieren, wodurch das Wohlbefinden gesteigert wird
- Organe über die Wirbelsäule stärken
- Geist-Psyche über die Wirbelsäule harmonisieren
Ideal ist die Dorn-Methode in Kombination mit der Breuß-Massage.
Verwandt mit der Dorn-Methode ist die Cranio-Sacral-Therapie. Während die Dorn-Methode fürs "Grobe" angewandt wird, sorgt die Cranio-Sacral-Therapie für eine tief empfundene, feine Fortsetzung.

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Edelsteintherapie

ist seit Jahrtausenden bekannt: Schon die ägyptischen Ärzte des Altertums beruhigten psychisch Kranke mit grünen Jade-, Chrysopras- oder Smaragdsteinen und verwendeten rote Karneole gegen Scharlach. Geht man davon aus, dass die Farben der Edelsteine sich als Wellenlängen darstellen lassen und die Steine selbst aus Atomen, also elektromagnetischen Teilchen, bestehen, so lassen sich die Heilungsphänomene über dieselbe physikalische Wirkung erklären, wie sie in der Energiemedizin und in der Farbtherapie zur Anwendung kommen.
Bei den festen Bestandteilen der Erde ist zwischen Gesteinen und Mineralien zu unterscheiden. Gesteine sind eine Zusammensetzung verschiedener Mineralien, während Mineralien in ihrer stofflichen Zusammensetzung einheitlich sind. Es kann sich bei ihnen um ein chemisches Element oder eine Verbindung mehrerer Elemente handeln. Sie können Kristalle bilden. Die Kristallstruktur und die Härte eines Minerals werden ebenso wie seine Farbe und Strichfarbe für die Bestimmung der Edelsteine verwandt.
Die Edelsteintherapie wird oft in Kombination mit anderen Naturheilverfahren eingesetzt. Sie kann aber auch prophylaktisch zum täglichen Einsatz kommen. Das konkrete Wissen ist dabei vom Therapeuten oder aus der Literatur zu erfahren. Hier seien deshalb nur einige Beispiele erwähnt:
Wer sich zu oft Elektrosmog ausgesetzt fühlt (Computer, Handy, Fernsehen), sollte einen Rosenquarz in seiner Umgebung haben. Menschen mit lehrenden oder helfenden Tätigkeiten sollten ihre Energie mit Bergkristall aufladen. Der Amethyst eignet sich dazu, die spirituellen Fähigkeiten zu entfalten und vor stressbedingten Belastungen zu schützen.

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EFT

"Emotionale-Freiheit-Technik" nach Gary Craig ist die emotionale Klopfakupressur die oft schon bei der ersten Anwendung den Wolken verhangenen Himmel wieder klärt. Probieren Sie es doch einmal aus bei uns! Oder vereinbaren Sie gleich  einen Termin zum Selbstlernen. Denn jeder interessierte Laie kann diese Technik zur Selbstanwendung einfach und schnell erlernen.
Hier sind Sie richtig
-  wenn Sie nach Lösungen suchen, die in der Praxis auch wirklich funktionieren
-  wenn Sie Informationen über die energetische Psychologie suchen
-  wenn Sie eine effiziente Ergänzung für Ihre therapeutische Arbeit suchen
Was genau ist EFT? Dieses noch weitgehend unbekannte Verfahren ist eine sanfte, schnelle und effektiv wirkende Möglichkeit, alle Arten von negativen und blockierenden Gefühlen und emotionalen Schmerzen dauerhaft zu beseitigen und aufzulösen - und zwar ohne Nebenwirkungen!
Daneben können auch körperliche Symptome und Belastungen deutlich gelindert werden. Die Methode ist verblüffend einfach und hocheffizient in der Anwendung. Zumeist lassen sich mit einer einzigen Anwendung direkt erlebbare, entscheidende Fortschritte erzielen. Dies geschieht innerhalb einer oder weniger Sitzungen, oftmals sogar innerhalb von Minuten. Wo andere Methoden versagen, hat EFT eine sehr hohe Erfolgsquote. Im Wesentlichen ist EFT eine psychologische Version der Akupunktur, bei der keine Nadeln eingesetzt werden. Durch Klopfen vorher festgelegter Meridianpunkte in Verbindung mit dem Einstimmen auf das jeweilige Thema, wird der Weg frei zum Lösen und Loslassen des Problems.
Anwendungsmöglichkeiten von EFT
-  Beseitigung von Ängsten, wie z.B. Flugangst, Prüfungsangst, Angst vor Hunden, Mäusen, Spinnen, anderen Tieren und sonstige Phobien jeglicher Art
-  Emotionalen Belastungen wie Eifersucht, Schuldgefühle, Scham, Hemmungen etc.
-  Raucherentwöhnung
-  Dauerhafte Gewichtsreduzierung
-  Traumata
-  Stress, Tinnitus, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Hautreaktionen …
-  Erfolgreiche Schmerzkontrolle
-  Körperliche Beschwerden
-  Auflösung von Allergien
-  Verbesserung der emotionalen Stabilität
-  Steigerung des Selbstvertrauens
-  Leistungssteigerung
Im Gegensatz zu herkömmlichen Therapien entfallen beim EFT langwierige Prozesse des Erinnerns, Bewusstmachens, Verstehens, Durcharbeitens oder Veränderns von Verhaltensmustern. Stattdessen zielt die EFT auf Störungen im System der Körperenergien ab, wie es die traditionelle chinesische Medizin lehrt. Dieses umfasst spezifische «Pfade» oder «Meridiane», durch die elektromagnetische Energien als Botschaften durch die Nervenbahnen zum Hirn fließen.
«Klopf dich gesund»
Schweizer Familie vom 30.3.2000
Text: Edith Lier (mit freundlicher Erlaubnis der Redaktion)

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Eigenblut-Behandlung

Die Eiweißstoffe des eigenen Blutes können zur Reiz- und Umstimmungstherapie benutzt werden. Die Methode ist seit dem Altertum bekannt. Es wird eine kleine Blutmenge - zumeist aus der Armvene - entnommen und sofort in den Gesäßmuskel der anderen Seite gespritzt. Um die Wirkung zu erhöhen, kann man das Blut mit homöopathischen Zusätzen oder auch einem Ozon - Sauerstoff - Gemisch anreichern.
Als Nachweis der Wirkung gilt eine Allgemeinreaktion des Körpers, bei der es u.a. auch zu Fieber und Abgeschlagenheit kommen kann. Bestehende Krankheitssymptome können sich verschlimmern. Diese Reaktion ist nur sehr kurzfristig und stärkt die Selbstheilungskräfte des Körpers. Eine Eigenblut-Therapie muss über mehrere Wochen durchgeführt werden. Die Privatkassen erstatten die Therapie nach GOÄ-Ziffer 284. Für Selbstzahler gilt nach Vereinbarung zwischen 15,00 und 30,00 € pro Sitzung zuzüglich evt. Zusätze.
Indikationen: chronische Erkrankungen, insbesondere Allergien (bei Heuschnupfen beginnt man in der symptomfreien Jahreszeit), Bronchialasthma, rheumatische Gelenkbeschwerden, Magen- und Darmgeschwüre sowie Hauterkrankungen, aber auch allgemeine Abwehrschwäche und Infektanfälligkeit, Schlafstörungen, reaktive Depressionen und klimakterische Beschwerden
Kontraindikationen: Bluterkrankheit

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Energiemedizin und Magnetfeldtherapie

Energie ist die Quelle des Lebens und der Maßstab der Gesundheit!
Schon vor über 5000 Jahren erkannte die Chinesen, dass Krankheit durch die Störung des Energieflusses im Körper hervorgerufen wird. Lebenskraft, Aura, ATP und Chi sind synonym in ihrer Bedeutung für die Urkraft, die das Leben von toter Materie unterscheidet. Diese Energie sind elektromagnetische Kräfte. Jeder lebende Organismus ist imstande, elektromagnetische Kräfte aufzunehmen und abzugeben. Wir können sie auch messen, z.B. bei der Ableitung der Hirnströme (EEG), der Herzströme (EKG) und der Muskelströme (EMG). Die Quelle elektromagnetischer Energie ist vor allem die Sonne. Aber auch die Erde und jedes Lebewesen gibt Schwingungen ab. Wir Menschen erzeugen zusätzlich künstliche Schwingungen, z.B. durch Rundfunk und Mobiltelefon.
Die Pulsierende Energie Resonanz Therapie nutzt die Wirkungen der elektromagnetischen Energie und regt den energieschwachen Organismus dazu an, selbst neue Energie zu bilden.
Gemäß der alten lateinischen Lebensweisheit Medicus curat, natura sanat (Der Arzt kuriert, die Natur heilt!)
In der Neuzeit wird Elektromagnetismus bereits seit 1812 eingesetzt.
Was kann nun die PERTh zur Selbstheilung des Körpers tun?
Die PERTh erhöht den Energiezustand der Zellen auf ihr normales Niveau und sorgt für eine erhöhte Nährstoffaufnahme in den Zellen.    
Die PERTh verursacht Mikrovibrationen in den Wänden der Blutgefäße und reduziert dadurch die Reibung zwischen den Zellen                                  Die PERTh verbessert die Fähigkeit des Blutes, Sauerstoff und Kohlendioxid zutransportieren.    
Die PERTh beschleunigt den Stoffwechsel der Zellen und vermag u.a. Knorpel und Knochen aufzubauen.                                                            Die PERTh verbessert die Viskosität des Blutes. Es fließt dadurch besser.    
Die PERTh reguliert den Blutdruck.    
Die PERTh reduziert das Risiko der Arteriosklerose, der Embolie, des Gehirnschlags, des Herzinfarkts.    
Die PERTh hilft bei Thrombose und beeinflusst die Weitstellung der Gefäße.    
Die PERTh gleicht das Verhältnis zwischen Sympathikus und Parasympathikus in unserem vegetativen Nervensystem aus.    
Die PERTh verbessert die Blutwerte, insbesondere den Säuregehalt und die Fettwerte des Blutes..    
Die PERTh unterstützt die Wundheilung. Parasympathikus in unserem vegetativen Nervensystem aus.    
Die PERTh regt die Immun-Abwehr und erhöht die Aktivität des Immunsystems an.    
Die PERTh vermag Viren abzutöten.    
Daraus ergibt sich eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten, vor allem natürlich auch schon im Bereich der Prophylaxe.
Indikationen: Morbus Bechterew, rheumatische Erkrankungen, alle Arthrosen, Knochennekrosen (z.B. Morbus Schlatter, Morbus Scheuermann), Knochenheilungsstörungen wie Morbus Sudeck, Sehnenscheidenentzündung, Osteoporose, „Hexenschuss“, „Ischias“, Bandscheibenschäden, Migräne, Durchblutungsstörungen der Beine, des Kopfes, des Herzens, diabetischen Folgeerkrankungen, Bluthochdruck, Allergien, Asthma, Tinnitus, Schlafstörungen, Stuhlverstopfung, chronische Entzündungen
Kontraindikationen: Epilepsie und Herzschrittmacher (nur bei bestimmten Geräten möglich), hochfiebernde Pilz- und Bakterien-Infekte
Vorsicht bei Schwangerschaft und Überfunktion der Schilddrüse
Die Energiemedizin eröffnet aber auch die Möglichkeiten einer gezielten Diagnostik und Therapie. Jede Therapie kann bekanntlich von Mensch zu Mensch unterschiedlich wirken oder im schlimmsten Fall sogar Allergien auslösen. Die neue Sicherheit in der Behandlung gibt das PROGNOS-System.

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Ergotherapie

umfasst die therapeutischen Tätigkeiten mit den eigenen Händen. Dabei werden unter Anleitung ausgebildeter Therapeuten verschiedene Handarbeiten durchgeführt, z.B. Töpfern, Korbflechtarbeiten, Mandelas ausmalen, Seidenmalerei und Knüpftechniken. Zu den Einsatzgebieten gehören Menschen mit leichteren psychosomatischen Befindlichkeitsstörungen ebenso wie Rheuma-Patienten und psychisch Kranke. Gerade die leichteren psychosomatischen Befindlichkeitsstörungen werden heute oft übersehen und manifestieren sich dann als schwerwiegende Störungen. Hier kann bei rechtzeitiger Anwendung der Ergotherapie das Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten gestärkt werden und so ein drohender nervlicher Zusammenbruch verhindert werden. Überdies ist die Tätigkeit in der Gruppe mit offenen Gesprächsthemen, die durch einen erfahrenen Therapeuten geleitet werden soll, eine gute Möglichkeit der Stress- und Problembewältigung. Dazu kann die Musiktherapie zum Einsatz kommen, wobei das Hören ebenso wie das selber Singen eine wichtige Rolle spielen.
Die Ergotherapie gehört zum Bereich der Ordnungstherapie. Demzufolge kann sie über ausgewählte Krankenkassen angerechnet oder als Privatleistung liquidiert werden.

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Ernährungstherapie

In den Industrieländern werden die meisten Menschen mit ausreichenden Mengen an Nährstoffen in ihrer Ernährung versorgt. Mangelkrankheiten wie Skorbut oder Rachitis treten im Gegensatz zu Entwicklungsländern sehr selten auf. Die Ernährung erfolgt jedoch häufig nicht ausgewogen. Dies erhöht das Risiko, an so genannten Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Krankheiten, Fettsucht, Gicht, Diabetes, Karies und einigen Krebsarten, aber auch an Allergien und Krankheiten der Muskeln und Gelenke zu erkranken. Die meisten Verdauungskrankheiten und Hautkrankheiten lassen sich auch auf die Ernährung zurück führen. Eine ausgewogene Ernährung enthält einerseits die richtige Menge an Energie (Kalorien), was anhand des so genannten Brennwertes festgestellt wird, sowie andererseits den richtigen Anteil an lebensnotwendigen Nährstoffen zum Aufbau körpereigener Substanzen.
Zunächst einmal sollte zwischen Nahrungs- und Lebensmitteln unterschieden werden: Zwar enthalten beide identische Mengen an Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen, aber Lebensmittel „leben“ noch in Form der in ihnen enthaltenen Mikroorganismen. Ein Beispiel ist die Milch, die als Frischmilch bestimmte gesunde Bakterien enthält, die sie zu saurer Milch gerinnen lassen (Lebensmittel) und die pasteurisierte und homogenisierte Milch, die nur noch bitter wird, aber nicht mehr sauer (Nahrungsmittel). Ähnlich ist es bei Obst und Gemüse, welches im Rohzustand lebenswichtige Vitalstoffe (auch Vitamine genannt) enthält - also auch ein Lebensmittel ist - und demselben Obst und Gemüse nach dem Kochen (Nahrungsmittel).
Ein ganz großes Problem für unsere Ernährung stellt der Zucker dar. Um aus dem Zuckerrohr oder einer Zuckerrübe unseren weißen Kristallzucker zu raffinieren, wird die Ausgangssubstanz so oft gekalkt und geschwefelt, dass am Ende eine chemische Verbindung weit entfernt vom Lebensmittel heraus kommt. Dieser Zucker, zu dem nicht nur der Kristallzucker sondern auch der Puderzucker, Traubenzucker und der sog. braune Zucker gehören, ist der größte Vitamin B1-Räuber! Außerdem macht er abhängig - genauso wie Kaffee, Nikotin, Alkohol und Drogen! Wenn man dem gegenüber stellt, dass die meisten Menschen in ihrer Ernährung auf die Zufuhr des Vitamins B1 durch Vollkornprodukte verzichten, erklärt sich die Zunahme vieler Krankheiten. Vitamin B1 ist im Getreidekorn-Kern enthalten, der - genau wie die Getreidekorn-Hülle - beim Auszugsmehl verworfen wird. Aber so fehlt dem Organismus nicht nur Vitamin B1, sondern unsere Darmzotten verkleben und werden nicht durch die Getreidekorn - Hüllen „ausgebürstet“. Kombiniert mit einer zu geringen Trinkmenge und zu wenig Bewegung entstehen Verschiebungen in der Darmflora und Verstopfung. Lagert die Stuhlmasse jedoch zu lange im Darm, können die in ihr enthaltenen giftigen Stoffwechselprodukte wieder vom Körper aufgenommen werden. Weitere Krankheiten sind die Folge ...
Wussten Sie übrigens, dass der Mensch von seiner Entwicklung her ein Pflanzenfresser ist? Dafür sprechen seine Mahlzähne und sein langer Dünndarm. Bei der Nahrungssuche liefen unsere Vorfahren bis zu 40 km am Tag.
Und wussten Sie, dass der Darm das größte Immunorgan des Menschen ist? Seine Oberfläche ist so groß wie ein Fußballfeld!
Das wäre doch mal ein Grund, sich über seine Ernährung Gedanken zu machen. Die Werbung für Süßigkeiten und die vielen anderen ungesunden Dinge tut es bestimmt nicht. Aber die Nahrungs- und Genussmittelindustrie will ja auch verdienen ...
Übrigens leiden wir immer mehr unter der Übersäuerung unseres Körpers. Dabei spielt die Ernährung eine nicht zu unterschätzende Rolle. Sie können diese Aussage selber überprüfen, indem Sie den pH-Wert in Ihrem Urin testen. Sie werden feststellen, dass er sich in Abhängigkeit von Ihrer Ernährung verändert. Ein zu saurer Urin führt aber zur Ablagerung von Harnsäure im Körper und damit zur Bildung von Nierensteinen und Uratablagerungen an den Gelenken - also der Gicht. Außerdem werden im übersäuerten Körper Fettsäuren nicht mehr vollständig gelöst, was zu einem Anstieg der Cholesterinwerte führen kann.
Im folgenden finden Sie eine Darstellung darüber:
    Basen und basenbildenden Lebensmittel
    Gemüse: Linsen, Rosenkohl, gekochte Bohnen, Artischocken, Kichererbsen, Oliven, Mohnsamen, rohe Bohnen, Rote Rüben, Sellerie,     Karotten,  Steckrüben, Kastanien, Lauch, Zuckerrüben, Runkelrüben, Mangold, Kartoffeln, Kohlrabi, Blumenkohl, Auberginen, Weißkohl, Wirsing, Kürbis, Spargel
    Salat: Rettich, Löwenzahn, Gurke, Chicoreè, Radieschen, Endivien, Meerrettich, Feldsalat, Paprika, Schwarzwurzel, Zwiebeln, Kopfsalat
    Obst: Äpfel (roh und getrocknet) , Johannisbeeren, Heidelbeeren, Melone, Erdbeeren, Sauer- und Süßkirschen, Weintrauben, getrocknete Feigen, Zitrone, Brombeeren, Mirabellen, Orangen, Himbeeren, Pfirsiche, Birnen, Pflaumen
    Kräuter: Dill, Schnittlauch, Brunnenkresse
    Andere Produkte: getrocknete Hagebutten, Austern, Sahne, Pilze, rohe Milch
    Säuren und säurebildenden Lebensmittel
    Molkereiprodukte: Milch, Quark, Käse Butter, Joghurt (also auch jede Art von Molkereiprodukten bis auf rohe Milch)
Kerne und Nüsse: Buchecker, Paranüsse, Erdnüsse, Haselnüsse, Mandeln, Kokosnüsse
    Fisch und Fleisch: jede Art von Fisch und Fleisch (egal in welcher Zubereitung)
Getreide: Gerste, Roggen, Weizen, Mais, Buchweizen, Hirse, Reis
Andere Produkte: Hefe, Margarine, Eier
Die Ernährungsberatung wird von den meisten gesetzlichen Kassen teilweise nach § 20 SGB V übernommen. Für die Privatkassen gelten die GOÄ-Ziffern 3+76. Selbstzahler müssen 35,00 bis 50,00 € pro Einzelsitzung zahlen.

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Facelifting


Sie haben einen tiefen, innigen Wunsch: Sie möchten jünger und schöner aussehen.
Erfüllen Sie sich doch diesen Wunsch mit dem „Facelifting ohne Skalpell", einer überzeugenden Form der medizinischen Faltentherapie ohne Skalpell.
Wir möchten Ihnen gerne diese Methode vorstellen.
Eine ideale Kombination aus Frischzelltherapie, Homöopathie und Akupunktur macht dieses Facelifting so erfolgreich.
Die Injektionstechnik wurde von Prof. Rothschild, USA, entwickelt und durch Dr. Detlef Wolff weiter verfeinert. Sie basiert auch auf dem Wissen der traditionellen Chinesischen Medizin.
Bei dieser zarten Form des Faceliftings verliert der Mensch nicht sein Gesicht. Nach der Behandlung ist das Erscheinungsbild insgesamt frischer und jugendlicher. So, als hätten Sie gerade einen längeren Urlaub absolviert.
Die Idee ist ganz einfach: mit einer ultrafeinen Kanüle und einer speziellen Spritze werden besonders ausgewählte homöopathisch aufbereitete Organpräparate direkt in den Faltenverlauf injiziert.
Zusätzlich werden noch einige wichtige Schönheits-Akupunkturpunkte unterspritzt.
Alle Medikamente sind zugelassene Arzneimittel von der bundesdeutschen Firma WALA und enthalten Körperbestandteile von Rindern und Schafen, die aus der firmeneigenen Herde gewonnen werden. Alle Arzneimittel der WALA-Heilmittel GmbH werden vom deutschen Gesundheitsamt als sicher bewertet.
Die spezielle Injektionstechnik sowie wenige Akupunkturpunkte im Gesicht erhalten Ihnen Ihre Natürlichkeit und jugendliche Schönheit. Die Verwendung von homöopathisch aufbereiteten Organpräparaten macht das Facelifting trotz der sehr guten Wirkung völlig sicher. Homöopathische Medikamente sind ja bekanntlich frei von Gegenanzeigen, Wechsel- und Nebenwirkungen.
Die Behandlung erstreckt sich meist über 10 Sitzungen und sollte zweimal pro Woche stattfinden.
Bitte sprechen Sie uns wegen eines kostenlosen Beratungsgesprächs an.

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Farbtherapie

wurde bereits bei den alten Inkas, Ägyptern, Indern und Chinesen angewandt. Farben wirken auf Körper, Geist und Seele und können Heilungsprozesse beschleunigen sowie beruhigend oder anregend wirken. Dabei können selbst Blinde von der Wirkung der Farben profitieren, da die farbigen Strahlen einer bestimmten Wellenlänge zugeordnet werden und als diese Energie auf den Körper treffen. Das bekannteste Beispiel dürfte die Rotlichtlampe sein, deren Wirkung selbstverständlich auch bei blinden Menschen bekannt ist.
Zu den Wellenlängen des Lichts gehören auch die unsichtbaren Infrarotstrahlen der Rotlichtlampe und die UV-Bestrahlung. Von entscheidender Wichtigkeit bei der Farbtherapie ist die Entdeckung des Physikers Albert Einstein, dass eben jedes Licht nicht nur aus Wellen, sondern auch aus Teilchen (Photonen) besteht. Diese festen Energiepartikel liefern eine für die jeweilige Farbe charakteristische Energie, die vom Körper aufgenommen wird (Energiemedizin).
Im einzelnen gelten folgende therapeutischen Wirkungen der Farben
    rot     stark anregend, beschleunigt den Puls, erhöht den Blutdruck, regt Atmung und Ausscheidungen an, fördert die Blutbildung, steigert die Schmerzbereitschaft    
    orange     fördert den Stoffwechsel, regt Niere und Galle an, verstärkt die Darmtätigkeit, wirkt psychisch aufhellend    
    gelb     regt die Drüsenfunktion an, fördert die Ausscheidungen, wirkt anregend auf Leber und Darm, stärkt das vegetative Nervensystem    
    grün     wirkt ausgleichend, besänftigend, baut körperliche und seelische Stärken auf, bringt Regeneration und Erholung    
    blau     wirkt abbauend, für Viren und Bakterien zerstörend, bringt Erholung, Entspannung, Schlaf, verlangsamt den Puls, wirkt organisch und seelisch dämpfend    
    violett     Wirkt vorwiegend auf das zentrale Nervensystem, fördert die Schlafbereitschaft, wirkt entspannend und beruhigend

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Fußreflexzonentherapie

Die ersten Hinweise auf eine angewandte Behandlung der Reflexzonen stammen aus dem antiken China sowie aus Ägypten. Die wissenschaftlich fundierte Reflexzonentherapie kennt man in Europa seit dem 19. Jahrhundert. Maßgeblichen Anteil daran hatte der Londoner Nervenarzt Sir Henry Head (1849-1936) mit seiner Erforschung der Beziehungen zwischen Hautzonen und inneren Organen. Er entwickelte eine Art Landkarte der Reflexzonen des Körpers, die man nach ihm als Headsche Zonen bezeichnet. Großen Einfluss auf die weitere Entwicklung der Reflexzonentherapie nahm zu Beginn des 20. Jahrhunderts der amerikanische Arzt William Fitzgerald (1872-1942). Nach seinen Vorstellungen wird der Körper in 10 senkrechte Reflexzonen unterteilt, auf denen die von ihm eingeführte Zonentherapie beruht. Durch Fitzgeralds Arbeit wurde die amerikanische Masseurin Eunice D. Ingham zu eigenen Forschungen angeregt. Sie ging davon aus, dass die Füße - vor allem die Sohle - ein verkleinertes Abbild des gesamten Körpers darstellen und in Zonen eingeteilt werden können, die mit bestimmten Organen und Körperteilen in reflektorischer Beziehung stehen.
Jeder Teil des Körpers besitzt am Fuß eine entsprechende Reflexzone. Dort werden Ablagerungen durch die Massage aufgelöst. Durch sanftes Massieren entsprechender Nervenpunkte an den Füßen kommt es zur Mehrdurchblutung in den einzelnen Organen und größeren Gelenken. Die Selbstheilungskräfte werden gezielt in diesen Bereichen angeregt, Verspannungen werden gelöst, alte Ablagerungen aus den Zellen entfernt.
Das Resultat aus einer ca. 40-minütigen Behandlung zeigt sich nahezu immer in einem deutlich verbesserten Wohlbefinden des Patienten sowie einem Nachlassen der körperlichen Beschwerden. Eine Behandlung kostet ab 25 €.

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Heilfasten

Das Fasten ist in jeder Religion bekannt. Seit der Antike wird es zu heilenden Zwecken eingesetzt.
Die günstigste Jahreszeit ist das zeitige Frühjahr. Man beginnt am besten mit abnehmendem Mond im Februar, März oder April. Rechtzeitig vorher sollte ein im Heilfasten erfahrener Therapeut aufgesucht werden, damit in der Vorbereitungsphase alle für den jeweiligen Menschen wichtigen Dinge abgeklärt werden können. Dazu gehören - sofern nicht vorhanden - die Anamnese, die klinische Untersuchung und Laboruntersuchungen. Danach wird ein individueller Heilfasten-Plan erstellt, der mit einer kompletten Darmentschlackung beginnt.
Dazu eignet sich u.a. die Colon-Hydro-Therapie.
Während des Heilfastens finden regelmäßige Kontrollen statt. Das Heilfasten sollte nicht nur eine körperliche Entgiftung darstellen, sondern mit einer geistigen Entschlackung einhergehen. Deshalb sollte man sich seelisch und moralisch darauf einstellen und in dieser Zeit bestimmte „Kuranwendungen“ durchführen, z.B. in der Physiotherapie, in Figur- und Kosmetikstudios oder sogar auf einer Beautyfarm. Zumindest aber sollte man sich Zeit für ein paar Entspannungsübungen, ein gutes Buch, eine schöne Musik oder etwas Kultur gönnen, um dem Heilfasten doch auch etwas besonderes zu verleihen - schließlich tut man damit seinem Körper unendlich viel gutes! Dabei sollte nicht die Gewichtsabnahme im Vordergrund stehen, sondern die körperliche Entgiftung und Entschlackung!
Man bleibt übrigens während des ambulanten Heilfastens, das über 2 bis 4 Wochen gehen sollte, arbeits- und auch „familien“fähig. Kurzfristiges Fasten wird bei fieberhaften Infekten empfohlen.
Das Heilfasten sollte als Beginn zu einer gesunden Lebensweise und Ernährung genutzt werden. Es stellt einen guten Start zur Behandlung von Stoffwechselstörungen, chronischen Entzündungen und Autoimmunerkrankungen dar.
Leider wird das Heilfasten nur von den privaten Kassen übernommen, so dass gesetzlich Versicherte die Preise vereinbaren müssen. Diese schwanken sehr, je nach den angebotenen Leistungen und sind frei mit dem Therapeuten zu vereinbaren.
Im Gutshaus Zachow bieten wir fachärztlich betreute Heilfasten-Wochen mit Übernachtung an.
Indikationen: jeder Mensch über 18 Jahre
Kontraindikation: Schwangere, Kinder, psychisch Kranke und Patienten mit Essstörungen

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Hochtontherapie (HITOP)

oder auch Watt differenzierte Therapie (WadiT)
Bei dieser Elektrotherapie steht die Stimulationswirkungen durch reizfrequenzsynchrone Auslösung von Aktionspotentialen in den Zellen im Vordergrund.    
Damit werden nun folgende Auswirkungen auf den Körper erklärt:
- Verbesserung des Stoffwechsels z.B. im Knorpel und im Bindegewebe    
- Anregung von Enzymen    
- Stoffwechselverbesserung durch die bei höheren Frequenzen mögliche Wärmezufuhr    
- Schmerzlinderung durch Ausschüttung und Verteilung körpereigener Schmerz- und Entzündungsmediatoren    
- Energiezufuhr in den einzelnen Zellen (Energiemedizin)    
Die Behandlung kann von den privaten Krankenkassen als Elektrotherapie (GOÄ-Ziffer 558) erfolgen. Die gesetzlichen Kassen übernehmen diese Behandlung nicht. Es sind Preise zwischen 10,00 und 50,00 € möglich. Eine Behandlung dauert zwischen 20 und 60 Minuten. Für eine Behandlungsserie sind 6 bis 10 Behandlungen in täglichem bis 2-täglichem Abstand erforderlich.
Indikationen: chronische Entzündungen der Weichteile, Gelenke und im gynäkologischen Bereich sowie im HNO-Bereich, Folgezustände des Diabetes mellitus, Durchblutungsstörungen, Gicht, Arthrosen und Abnutzungserscheinungen aller Gelenke, Bechterw'sche Erkrankung, Verstopfung, Verstauchungen und Prellungen, Ohrgeräusche, nächtliches Einnässen, Tennisellenbogen, Gesichtsneuralgien und -lähmungen, Hämatome, Bluthochdruck, Kopfschmerzen und Migräne, Allergien, Lymphödeme, offene Beine, Muskelverspannungen, Neurodermitis, Osteoporose, Bandscheibenvorfall, Cellulitis, Unterstützung beim Heilfasten

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Homöopathie

Dieses Heilverfahren, bei dem Medikamente in sehr starken Verdünnungen verabreicht werden, wurde vom deutschen Arzt Samuel Hahnemann (1755-1843) begründet. Die grundlegende Annahme besteht darin, Krankheiten könnten durch Arzneimittel geheilt werden, die bei einem Gesunden in hohen Dosen solche Gesundheitsstörungen hervorriefen, wie sie symptomatisch für die betreffende Krankheit seien. Hahnemann stellte dieses Simileprinzip 1796 auf: Similia similibus curentur (Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt). Homöopathische Verfahren können erfolgreich sein, wenn der Organismus noch die Fähigkeit zur Selbstheilung besitzt.
Homöopathen gehen davon aus, dass sehr kleine Mengen eines Arzneimittels die Vitalität fördern und die Abwehrkräfte steigern. Zu den Stoffen, die als Medikamente eingesetzt werden, zählen Pflanzenextrakte, tierische Substanzen, Mineralien, Metalle und chemische Verbindungen. Darreichungsformen homöopathischer Arzneien sind Tropfen, Tabletten, Injektionen und Globuli (Kügelchen auf Milchzuckerbasis). Die Wirkstoffe werden durch Potenzierung verdünnt. So bedeutet die Verdünnung D1 (D für lateinisch „decem“ = zehn), dass der Wirkstoff im Verhältnis 1 : 10 verdünnt wurde, D2 bedeutet 1 : 100 usw. C-Potenzen (lateinisch „centum“ = hundert) werden im Verhältnis 1 : 100 verdünnt und LM-Potenzen im Verhältnis 1 : 50 000. Unerwünschte Nebenwirkungen werden durch die Potenzierung auf ein Minimum reduziert.
Kritiker der Homöopathie wenden ein, Wirkstoffe würden häufig so weit verdünnt, dass in der betreffenden Arznei kein einziges Molekül des Wirkstoffes mehr enthalten sei. Homöopathen halten diesem Einwand entgegen, durch das sogenannte Verschütteln bei der Zubereitung kommt es zu chemisch-physikalischen Änderungen des Lösungsmittels, wodurch die Wirksamkeit der Arznei entfaltet wird. Bei dieser Art der Herstellung übernimmt das Lösungsmittel eine für die Heilwirkung wichtige Information aus dem Wirkstoff.
Die Kosten für die homöopathische Behandlung werden nur für Kinder bis zum 12. Lebensjahr übernommen. Für Privatversicherte gelten die GOÄ- Ziffern 30 und 31. Selbstzahler müssen bei der Erstkonsultation mit 90,00 bis 125,00 €, anschließend mit etwa der Hälfte pro Sitzung rechnen.
Indikationen: Asthma, Allergien, Neurodermitis, Erkältungskrankheiten und Infekte, Menstruationsbeschwerden sowie psychosomatische Erkrankungen wie nervöse Magenbeschwerden
Kontraindikationen: zerstörte Selbstheilungskräfte des Körpers

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Huna-Medizin

stammt aus Hawaii. Sie umfasst das traditionelle Wissen der Heiler und basiert auf spirituell-kosmischen Erkenntnissen, deren Umsetzung auf materieller Ebene überraschende Ergebnisse bringt. Entsprechend den Begriffen der modernen Psychologie, worin das Überbewusstsein vom Bewusstsein und dem Unterbewusstsein unterschieden wird, beruht auch die HUNA - Lehre auf einem dreigeteilten Aufbau: dem Hohen Selbst (Aumakua) dem mittleren Selbst (Uhane) und dem unteren Selbst (Unihipili). Diese drei Selbste eines jeden Menschen sind durch die unsichtbare, feinstoffliche AKA-Schnur miteinander verbunden. Als Energie gilt Mana, dass durch eine spezielle Atemtechnik gewonnen wird.
Gemäß der HUNA - Lehre gibt es nur ein Gesetz: Verletze niemals ein anderes Selbst. Auf diese Weise ist HUNA auf einen gewaltlosen und niemandem schadenden Lebensstil gerichtet und ermöglicht die Wahrnehmung aller Gefühle ohne zu werten.
„ Ich bin der Anfang von allem, was ist. Ich bin die Quelle allen Lebens. Durch mich hat alles Leben Gestalt angenommen. Die Menschen haben mir den Namen „Liebe“ oder „Licht“ gegeben. Aber dennoch wissen die Menschen nichts mehr über die wahre Bedeutung von Licht und Liebe. Ich bin die reinste aller Energien. Ich verurteile nicht, und ich strafe nicht. Mein einziges Anliegen ist, mein Sein durch Liebe auszudrücken. ...
Ich habe niemals Krankheit geschaffen, ‚Sünde' oder Tod. Menschen haben den Begriff der Sünde geschaffen, der zunächst bedeutete, dass sie sich schämten. Sie haben Ängste und falsche Gedanken erzeugt - und diese erst haben die Menschen von mir getrennt, vom freien Fluss der Liebe und des Lichts. So kam es, dass die Menschen krank werden und sterben. ...
Ich habe nur ein Gesetz geschaffen: das universelle Gesetz von Ursache und Wirkung. Das bedeutet praktisch, wenn ihr Liebe lebt und die Liebesenergie frei fließen darf, werdet ihr stärker, größer und freudvoller ...“
(Wiegel, Suzan H.: Das Handbuch der KAHUNA - Medizin, 1999, S. 11-13)
Wie sieht es mit der Liebe bei Ihnen aus? Können Sie von sich selbst sagen, dass Sie sich lieb haben? Denken Sie immer daran: Sie können nur das für andere tun, was Sie bereit sind für sich selbst zu tun!
Anwendungen und Unterweisungen in HUNA - Medizin erfahren Sie bisher bei wenigen Heilpraktikern und noch weniger Ärzten. Eine Kostenübernahme ist nur über die Privatkassen (nach GOÄ - Ziffer 846 bzw. 847) möglich.

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Hydrotherapie

wird in der Medizin der Einsatz von Wasser zur Behandlung von Krankheiten bezeichnet. Diese Therapie wurde schon von den griechischen Ärzten des Altertums genutzt. Der deutsche Naturheilkundige Vinzenz Prießnitz machte die noch heute beliebte Behandlung zu Beginn des 19. Jahrhunderts in europäischen Heilquellen bekannt. Insbesondere aber durch den Pfarrer und Naturheilkundigen Sebastian Kneipp wurden zahlreiche Anwendungen mit warmem oder kaltem Wasser populär. Zu den klassischen 5 Säulen der Kneipp-Therapie gehören
    1.     Hydrotherapie    
    2.     Bewegungstherapie    
    3.     Phytotherapie    
    4.     Diätetik (Ernährungsberatung, Heilfasten)    
    5.     Ordnungstherapie    
Hydrotherapie wird für verschiedene Zwecke genutzt. Warmes Wasser löst Krämpfe, daher ist die Hydrotherapie sinnvoll zur Behandlung von Muskelzerrungen und Verstauchungen, Muskelüberanstrengungen und Rückenschmerzen. Güsse mit kaltem Wasser haben eine den Kreislauf anregende Wirkung. Wasser ist auch bei der Physiotherapie nützlich, denn Patienten, die Bewegungsübungen in einem tragenden Medium durchführen, können schwache Körperteile ohne die Belastung durch die Schwerkraft bewegen.
Wir unterscheiden:
- Bäder    
- Güsse    
- Wickel   
- Inhalationen/Dampfbäder    
- Packungen    
- Sauna    
- Waschungen    
- Wassertreten    
Viele der Anwendungen sind für den Hausgebrauch geeignet. Kureinrichtungen und Physiotherapien bieten das übrige Spektrum an.

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Güsse

Güsse finden ihre Anwendung schon bei der täglichen Dusche: Nach dem warmen Duschbad sollte man sich immer kühl abduschen, indem man vom rechten Bein beginnend über das linke Bein, den rechten Arm und den linken Arm sich dem Oberkörper nähert. Das Gesicht kommt zuletzt dran.
Generell sollte nach nahezu jeder Warmwasseranwendung ein kalter Guss erfolgen. Als Ausnahme gilt das Überwärmbad.
Auch nach der Anwendung von Rotlicht bei einer Erkältung oder Nasennebenhöhlen Entzündung sollte abschließend ein kalter Guss erfolgen.

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Inhalationen

Inhalationen und Dampfbäder sind voneinander zu trennen: Bei der Inhalation wird der Reiz auf das Atemsystem ausgeübt während beim Dampfbad der Reiz auf die Haut gerichtet ist.
Am bekanntesten dürfte die Inhalation über einer Schüssel kochenden Wassers bei Erkältungskrankheiten sein. Als Wirkstoff können Salz, ätherische Öle oder Kamille verwendet werden. Der Einsatz von Kamille in einer Schüssel kochenden Wassers kann aber auch als Dampfbad bei der Akne Verwendung finden.
Sind die tieferen Atemwege betroffen, so bietet sich die Inhalation geeigneter Medikamente an, die zuvor durch einen Ultraschall-Inhalator vernebelt wurden und infolge ihrer kleineren Teilchengröße nunmehr alveolargängig sind.

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Wickel

Wickel sind aus der Volksmedizin bekannt. Je nach Erkrankung werden trockene, nasse, warme, kalte und heiße Wickel sowie Auflagen, Kompressen, Packungen und Umschläge angewandt.
Zu den bekanntesten gehört der Wadenwickel, der bei Fieber über 39°C zur Anwendung kommt. Wichtig ist dabei zu beachten, das der Fiebernde warme Beine hat. Ist dies nicht der Fall, sind Wadenwickel kontraindiziert und es sollten Brust- und Bauchwickel verabreicht werden. Der richtige Wadenwickel sollte auch nicht zu kalt sein. Bereits lauwarme Temperaturen erfüllen den Zweck der Fiebersenkung und quälen den Kranken nicht so sehr, wie eiskalte Wickel.
Bei Halsschmerzen bietet sich der Halswickel aus einem nassen, kalten Lappen und einem darüber gelegten trockenen Tuch an, der alle Stunde erneuert werden sollte.
Kühlende Kompressen auf die Stirn lindern Kopfschmerzen. Auf die Augen aufgelegt vertreiben sie Tränensäcke und Müdigkeit.
Warme bis heiße Umschläge oder Wickel helfen sehr gut bei Bauchkrämpfen infolge Magen-Darm-Verstimmungen, Gallen- oder Nierenkoliken und Menstruationsbeschwerden.
Trockenen Wickel werden bei der Kompressionsbehandlung der Krampfadern und nach der Lymphdrainage verwendet. Dazu werden elastische Binden genutzt.
Neben den üblichen Wickelmaterialien aus Tüchern kommen auch der Kirschkernsack, Heublumensack oder Kartoffelbreisack zur Anwendung.
Generell gilt bei der Entscheidung, ob der Wickel warm oder kalt sein sollte, was dem Patienten angenehmer ist. So gibt es Krankheitsstadien, die eher nach Kühle verlangen und andere bei derselben Krankheit, wo dem Körper Wärme gut tut.

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Klangschalenmassage

Bei der Klang(schalen)massage wirken die leichte Massage und die harmonischen Klänge zusammen.
Hektik und alltäglicher Stress in allen Lebensbereichen bedrohen die Harmonie des Menschen. Hier setzt diese Sonderform der Massage in ihrer Wirkung an. In der durch den Klang der handgearbeiteten Schalen ausgelösten Entspannung treten Sorgen, Unsicherheiten und vorhandene Blockaden in den Hintergrund oder lösen sich auf. Dieses Loslassen ist eine sehr gute Basis für die Neubelebung und Stärkung der körpereigenen Selbstheilungskräfte.
Der Klangmassage liegen uralte Erkenntnisse über die Wirkung von Klängen zu Grunde, die schon vor 5000 Jahren in der indischen Heilkunst Anwendung fanden. In der fernöstlichen Vorstellung ist der Mensch aus Klang entstanden, ist also Klang. Ist ein Mensch mit sich und seiner Umwelt im Einklang, dann ist er auch in der Lage, sein Leben frei und kreativ zu gestalten.
Wichtigste Merkmale der Klangschalenmassage sind:
- schnelles Erreichen tiefer Entspannung, da Klang das ursprüngliche Vertrauen der Menschen anspricht.
- loslassen von Problemen, lösen von Verspannungen und Blockaden durch diese tiefe Entspannung.
- sanfte Massage und Harmonisierung jeder einzelnen Körperzelle durch Klänge.
- positive Beeinflussung von Selbstbewusstsein, Kreativität und Schaffenskraft und
- Stärkung der Selbstheilungskräfte und Gewinn neuer Lebensfreude.
Durch das Anschlagen der Klangschale entsteht ein obertonreicher Klang. Es gibt Schalen in unterschiedlicher Größe und unterschiedlichem Klang. Bestimmte Tonfrequenzen wirken in den ihnen entsprechenden Körperregionen.
Tiefe Töne wirken im unteren Körperbereich, hohe Töne im oberen Körperbereich.
Auch im Aura- und Chakrenbereich wirken die Schwingungen der Klangschalen und ermöglichen so eine ganzheitliche Behandlungsmethode die Körper, Geist und Seele gleichermaßen anspricht.
Bei der Klangmassage liegt der bekleidete Mensch zunächst in angenehmer Lage auf dem Bauch.
Vom Klang her passende Klangschalen werden nun auf verschiedene Bereiche des Körpers aufgestellt, so dass nach und nach der gesamte Körper sanft in Schwingung kommt. Es entsteht ein tiefes Entspannungsgefühl, der Alpha-Zustand. Hier kann jeder wunderbar loslassen und Harmonie entsteht. Im Alpha-Zustand kann das Unterbewusstsein sich diesen Zustand einprägen und jederzeit wieder neu abrufen.
Eine Behandlung zur Grundentspannung dauert etwa 40 Minuten und ist ab 65 € zu haben.
Die Schwingungen im Körper wirken auch in den nächsten Tagen noch weiter. Man wiederholt die Klangmassage im Abstand von einigen Tagen, um das Erlernte zu festigen und neue Ebenen zu öffnen.
Oft genügen schon 3 bis 5 Massagen um Blockaden zu lösen.

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Kneipp-Therapie

Zu den klassischen 5 Säulen der Kneipp-Therapie gehören
    1.     Hydrotherapie    
    2.     Bewegungstherapie    
    3.     Phytotherapie    
    4.     Diätetik (Ernährungsberatung, Heilfasten)    
    5.     Ordnungstherapie    
Die Verabreichung der Kombination aus diesen fünf Bereichen in wohldosierten, kleinen, angepassten Reizen hat den Effekt der Abwehrsteigerung und Stabilisierung.
Indikationen: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Gefäßleiden, Blutdruckstörungen, Arteriosklerose, psychovegetative Symptome, reaktive Depressionen, Zustand nach Schädel-Hirn-Verletzung, organische und funktionelle Störungen der Verdauungsorgane, Erkrankungen des Bewegungsapparats, nach operativen Eingriffen, Stoffwechselstörungen, zur allgemeinen Abhärtung und Leistungssteigerung.

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Krankengymnastik

Die Krankengymnastik ist eine Sonderform der Bewegungstherapie und ist Teil der Behandlung einer bestehenden Krankheit oder wird in der Nachbehandlung von Krankheiten, Operationen oder Unfällen eingesetzt. Die Übungen werden unter Anleitung von Krankengymnasten oder Physiotherapeuten ausgeführt und dienen der Erlernen eines Heimübungsprogramms.
Durch Krankengymnastik sollen körperliche Defizite, die für Krankheiten oder Schmerzen verantwortlich sind, gezielt ausgeglichen werden.
Auch fehlerhafte Bewegungs- und Haltungsmuster, die man sich im Alltag angewöhnt hat, zum Beispiel beim Heben von Lasten oder beim Sitzen am Computer, können durch Krankengymnastik verbessert werden. Hier bietet sich im Anschluss der Besuch eines Rückenschul – Kurses an.
Grob einteilen lassen sich die aktiven krankengymnastischen Elemente in Bewegungs- und Halte-Übungen. Sie haben die Aufgabe die Muskeln der Patienten zu stärken, und es ergeben sich positive Wirkungen auf das Herz-Kreislauf-System. Darüber hinaus wird die Koordination der Körperbewegungen verbessert und die Knochensubstanz gestärkt.
Daneben gibt es auch passive Elemente, bei denen nicht der Patient, sondern der Therapeut die Bewegungen der Gelenke ausführt oder sie zumindest unterstützt. So soll vor allem der Bewegungsspielraum der Gelenke und die Dehnfähigkeit von Muskeln und Bindegewebe erweitert werden.
Indikationen:
- Schäden am Bewegungsapparat und Haltungsschäden
- Förderung der Herz- und Lungenfunktion
- Schlaganfall
- spastischen Lähmungen
- Schwangerschaft und nachgeburtlichen Phase
- Inkontinenz
- Lungenerkrankungen

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Lebensberatung oder Coachen 

Jeder in der Öffentlichkeit bekannte Mensch hat ihn: seinen Coach oder Berater. Warum soll ein Berater nur den so genannten „oberen Zehntausend“ zur Seite stehen und sie zum Erfolg führen?
Wollen Sie ein erfolgreiches und glückliches Leben führen? Erfolg und Glück sind auch Grundvoraussetzungen für gesundheitliches Wohlbefinden, denn der Volksmund kennt genug Redewendungen, die auf den Zusammenhang zwischen der sozialen Umwelt und Krankheitssymptomen hinweisen:
- es ist mir an die Nieren gegangen
- ich hab die Nase voll
- ich bin sauer
- es ist mir auf den Magen geschlagen
- es hat mir den Atem verschlagen
- ich hab es mir zu Herzen genommen
- mir ist das Wort im Halse stecken geblieben
Sie können die Symptome bekämpfen oder erfahren, wie Sie die Ursachen beseitigen.
Damit können Sie in unseren Seminaren Förderung und Veränderung in Ihren beruflichen und privaten Lebensbereichen erleben.
Ihre weitere Persönlichkeitsentwicklung sollte Ihnen am Herzen liegen.
Erwecken Sie Ihre Leistungskraft, Ihre Kreativität, Ihre Motivation, eben Ihre Effizienz für sich.
Nutzen Sie Ihre menschlichen Potenziale, machen Sie sich zu nutze, was Ihnen von Natur aus mitgegeben wurde.
Nutzen Sie das Wissen zum bewussten Beziehungsaufbau im geschäftlichen und privaten Bereich.
Erwerben Sie tiefe und umfassende Menschenkenntnis, gehen Sie bewusster mit den Lebensthemen Ihrer Mitmenschen, Freunde, Lebenspartner und Geschäftspartner um.
Werden Sie sich Ihrer eigenen Handlungsmuster und deren Lösungen bewusst.
Nutzen Sie die Chancen der Selbsterfahrung für Ihr persönliches Wachstum, Ihre Entwicklung und die Qualifizierung sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Bereich.
Nehmen Sie andere Menschen bewusst wahr (Empathie).
Durchleben Sie den bewussten und freudvollen Umgang mit Menschen.
Überwinden Sie Ihre eigenen Blockaden und die Ihrer Mitmenschen.
Lassen Sie sich zu einer bewussten Wahrnehmung Ihres Gefühlslebens führen.
Alle Themen, die in den Gruppenseminaren behandelt werden, können auch in individueller Supervision bearbeitet werden. Dadurch bietet sich Ihnen für Ihr persönliches Wachstum und Ihre Entwicklung eine große Chance. Sie können es nutzen, um mehr über sich selbst, Ihr Handeln und die Motive Ihres Handelns zu erfahren. Durch die Selbsterfahrung eröffnen sich Möglichkeiten, im privaten, beruflichen und geschäftlichen Bereich rascher vorwärts zu kommen.
- Sie werden sich Ihrer eigenen Handlungsmuster bewusst
- Sie erfahren die Lösung für Ihre individuellen Probleme.
- Sie erwerben das Wissen, Ihre Beziehungen bewusster zu gestalten.
- Sie üben Methoden, Konflikte im täglichen Leben zu bewältigen.
- Sie erweitern Ihre Menschenkenntnis.
- Sie können mit Ihren Lebenspartnern, Kindern, Eltern, Freunden, Mitmenschen, aber natürlich auch mit Ihren Geschäftspartnern, Kollegen und Vorgesetzten besser umgehen.
- Sie qualifizieren sich für einen optimalen Umgang mit Ihren Energiereserven.
- Sie nehmen andere Menschen bewusster wahr.
- Sie können Ihre emotionale Intelligenz zur Gestaltung Ihrer Lebensziele nutzen.
All dies geschieht ohne Manipulation oder Denunzierung. Sie sind bei uns als Mensch akzeptiert und werden von uns lediglich auf den Weg gebracht, Ihr Leben zu Ihrem Wohle und dem Ihrer Mitmenschen zu verändern.
Weitere Informationen erfahren Sie unter www.depo-tcm.de

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Seminarübersicht

Seminarreihe "Kommunikation"
Einführung in die Grundlagen der Kommunikation Sonderpreis: 119,00 €*
Schulung der Wahrnehmung und Vermeidung von Kommunikationsfehlern (Fortsetzungsseminar) Sonderpreis: 119,00 €*
Einfache und konfliktfreie Kommunikation (Fortsetzungsseminar) Sonderpreis: 119,00 €*
In sich abgeschlossene Seminare:
So überwinden Sie Ihren inneren Schweinehund! Sonderpreis: 119,00 €*
2-Tages-Seminar
Der innere Schweinehund im Privatleben und im Berufsalltag Sonderpreis: 219,00 €*
Schlagfertigkeit! Ein Trainingsseminar Sonderpreis: 119,00 €*
Die 7 Wege der Effektivität Sonderpreis: 119,00 €*
Auf, auf … zu den Zielen in Ihrem Leben! Sonderpreis: 119,00 €*
Zeit- und Stressmanagement (125,00 €*)
Öffentliches Auftreten, Wahrnehmung und Körpersprache (125,00 €*)
Redetechnik und Rhetorik (125,00 €*)
Seminar – Reihe Sinn des Lebens:
Arbeit – Beruf – Karriere
Körper – Gesundheit – Seele
Familie
Lebensmanagement
* Die Preise gelten zuzüglich Mwst.
Ab 3 Seminare wird ein Rabatt von 10% gewährt, ab 5 Seminare 15% bei Komplettbuchung. Wiederholer zahlen nur 50% innerhalb von 2 Jahren
Ihre Anmeldung wird erst mit Zahlung einer Anmeldegebühr verbindlich. Bitte wenden Sie sich direkt an www.depo-tcm.de

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So überwinden Sie Ihren inneren Schweinehund!

Den dringend benötigten Projektplan erstellen? Endlich wieder joggen gehen? Oder einfach nur den Keller oder die Garage aufräumen?
Wer vor einer unangenehmen Aufgabe steht, kennt ihn nur zu gut:
den inneren Schweinehund, der einen davon abhält, wichtige Entscheidungen zu treffen oder etwas zu verändern.
Sie erfahren in diesem Seminar ein Programm, mit dem jeder seinen inneren Schweinehund zähmen kann. Sie lernen Ihren eigenen Schweinehund kennen und erfahren, in welchen alltäglichen Bereichen er aktiv ist. Mit welchen Tricks, Taktiken und Sprüchen torpediert er Ihre Vorhaben? Und vor allem: Wie können Sie ihn vom ärgsten Feind zum besten Freund machen?
Raunt Ihnen Ihr kleiner Saboteur jetzt ins Ohr: "Dieses Seminar brauchst Du nicht, das nützt doch sicher nichts..."? Hören Sie nicht auf ihn! Überrumpeln Sie ihn, indem Sie einfach Ihren Seminarplatz buchen - der Rest ist dann gar nicht mehr so schwer!
Sie erfahren, wie Sie aus Ihrem ärgsten Feind den besten Freund machen und geben Ihnen in leicht verdaulicher Art und Weise Schützenhilfe gegen das hinter“listige“ Tier.
Weitere Informationen erfahren Sie unter www.depo-tcm.de

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Grundlagen der Kommunikation

Schulung der Wahrnehmung und Vermeidung von Kommunikationsfehlern
Einfache, konfliktfreie Kommunikation
„Unsere Art, die Probleme zu sehen, ist das Problem“
"Jeder Mensch ist ein Sender- aber wenige haben ein Programm!"
Auf liebender und fachlicher Weise fast spielerisch (mitmachen macht Spaß), werden wir dazu gebracht, unsere Probleme aus anderen/ neuen Sicht- und Gefühls-Punkten zu verstehen. Zusammenführung und Einsetzen unseres WOLLEN und HANDELN stehen ebenso wie die Schärfung unserer Wahrnehmung und das Training einer konfliktfreien Kommunikation im Mittelpunkt dieses Auftakts unserer Seminarreihe zu einer harmonischen Zukunft. Wir erfahren über die Motive unseres Handelns und erkennen eigene Handlungsmuster. Orientiert auf eine bewusste Gestaltung unserer Beziehungen gelingt es uns zunehmend besser, Konflikte im täglichen Leben zu bewältigen.
Mit dieser Seminarreihe haben wir die Möglichkeit, sowohl unsere Menschenkenntnis zu erweitern als auch die Lösung individueller Probleme zu erfahren.
Die Bereicherung unseres Alltags geschieht unweigerlich! Seien Sie gespannt auf diese Form der Selbsterfahrung und lassen Sie sich führen.
Weitere Informationen erfahren Sie unter www.depo-tcm.de

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Schlagfertigkeit! Ein Trainingsseminar

Schlagfertigkeit ist das, worauf man 24 Stunden später kommt. (Mark Twain)
Sie kennen das: Oft fallen einem die passenden Worte zu spät ein. Sei es im Gespräch mit einem schwierigen Mitarbeiter, einem hitzigen Kunden oder einem verärgerten Kollegen.
Schlagfertigkeit ist die Kunst, jederzeit die richtigen Worte zu finden, schwierige Situationen charmant zu entspannen und im richtigen Augenblick das treffende Argument zu finden. Lernen und trainieren Sie die vielfältigen Techniken überzeugender Schlagfertigkeit.
In unseren Seminaren steht intensives Training in der Gruppe im Vordergrund. Lernen Sie, mit spontanen, spritzigen Antworten Ihr Gegenüber zu verblüffen und selbst knifflige Situationen wortgewandt und mit Humor zu meistern.
Aus dem Programm:
- Wie Sie peinliche Situationen meistern und die Fassung bewahren.
- Welche Techniken Sie nutzen können, um schnell und elegant zu parieren.
- Wie Ihre Sprache treffsicher wird.
- Wie Sie sich gegen unfaire Angriffe wehren können.
Weitere Informationen erfahren Sie unter www.depo-tcm.de

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Auf, auf … zu den Zielen in Ihrem Leben!

Ein Seminar zu sich selbst...
Kennen Sie das: Den ganzen Tag haben Sie geschuftet, gemacht und getan und abends fragen Sie sich, was Sie eigentlich geschafft haben und wofür? Und so fragen Sie sich am Ende der Woche, des Monats, des Jahres und des Lebens.
Doch wofür lebe ich eigentlich? Was möchte ich erreichen? Und wenn ich es weiß, wie komme ich an das Ziel meiner Wünsche und Träume? Welche Klippen lauern auf meinem Weg und wie kann ich sie umfahren?
Bei diesem Seminar finden Sie das beste, größte, spannendste, was Sie je erlebt haben – Sie finden sich selbst! Sie erfahren, welche Potentiale in Ihnen stecken und welche Wünsche in Ihnen schlummern. Und vor allen Dingen erfahren Sie, wie Sie diese Wünsche Wirklichkeit werden lassen können.
Weitere Informationen erfahren Sie unter www.depo-tcm.de

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Manuelle Lymphdrainage

Erste Beschreibungen und Erkenntnisse des Lymphgefäßsystems gibt es seit dem 16. Jahrhundert, jedoch wurde die Lymphologie an der Universität und bei ärztlichen Fortbildungen lange Zeit stark vernachlässigt.
Die älteste lymphologische Fachklinik in Deutschland (Feldbergklinik Dr. Asdonk) gibt es erst seit 1973. Sie wurde seinerzeit von Dr. Asdonk gegründet, der die Lypmhdrainagebehandlung in die klinische Medizin einführte, ihre Wirksamkeit wissenschaftlich bewies und ab 1974 mit der LD-Behandlung auch die Kassenabrechnungsfähigkeit erlangte. Seit dieser Zeit entstanden auch mehrere Ausbildungszentren für Lymphdrainage/Ödemtherapie die von den führenden Lymphologen (Asdonk/Vodder/Földi) geleitet werden. Die LD-Behandlung ist im Vergleich noch eine relativ junge Therapie.
Unter manueller Lymphdrainage verstehen wir manuelles abdrainieren (Ab-und Weiterführung) der Gewebsflüssigkeit über Gewebsspalten bzw. Lymphgefäße. Das Prinzip beruht im Gegensatz zur herkömmlichen Massage auf einer bestimmten Grifftechnik, rhythmisch-kreisende-pumpende Griffe durch flaches Auflegen der Finger bzw. Hände bei fein dosiertem Druck nach einer dem entsprechendem Krankheitsbild festgelegten Reihenfolge. Bei der Bauchtiefdrainage wird auch unter Einbeziehung des Atemrhythmus in die Tiefe gearbeitet, so wie auch bei einigen Spezialgriffen. Ansonsten wird überwiegend flächig gearbeitet.
Zur Unterstützung der Lymphdrainage wird in der Mehrheit der Krankheitsfälle nach der Behandlung noch eine Bandagierung oder Kompressionsbehandlung vorgenommen.
Indikationen:
Lymphödeme (primärer und sekundärer Art)
Phlebödeme (venöser o. postthrombotischer Art)
Morbus Sudeck
rheumatische Ödeme
chronisch entzündliche Ödeme (Sklerodermie, Strahlenschädigungen)
Inaktivitätsödeme (bei Lähmungen)
Lipödeme und idiopatische Ödeme
Nachbehandlung operativer Eingriffe
Migräne
Verletzungen (Sportverletzungen)
Blutergüsse
Infekten des Nasen-Rachenraumes
Nachsorge bei Krebs
Nicht eingesetzt werden sollte die Lymphdrainage bei akuten Entzündungen, Allergien und kardialen Ödemen (Schwellungen der Beine durch nachlassende Herzleistung).

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Meditation

(lateinisch „meditatio“ = das Nachdenken), ist eine Form religiöser oder spiritueller Kontemplation, die für die meisten östlichen Religionen, insbesondere den Hinduismus, den Buddhismus und den Taoismus, ebenso grundlegend ist wie das Gebet für das Christentum, den Islam und das Judentum. Der Unterschied liegt darin, dass im Gebet Gott angerufen bzw. Zwiesprache mit ihm gehalten wird, während es sich bei der Meditation östlicher Prägung um die Versenkung in einen speziellen Bewusstseinszustand handelt.
Die Tradition der Meditation lässt sich in Indien, wo sie mit dem Sanskritwort dhyãna bezeichnet wird, am weitesten zurückverfolgen. Aus dieser Bezeichnung wurde in China Chan und in Japan Zen. Buddha entwickelte 500 v. Chr. aus der Praxis des Yoga eigene Meditationsformen, die der indische Gelehrte Patanjali systematisiert um 250 v. Chr. in seinen Yoga-Sutren beschrieb. Der Einfluss dieser beiden Lehrer prägt bis heute weltweit die Praxis der Meditation.
Östliche Formen der Meditation erreichten im 19. und vor allem im 20. Jahrhundert auf verschiedenen Wegen die westliche Welt. Viele Menschen lernten die Meditation durch den Buddhismus und durch Yoga, aber auch durch bestimmte neue religiöse Bewegungen, etwa die Transzendentale Meditation des Maharishi Mahesh Yogi kennen.
Heutzutage wird die Meditation häufig auch als nichtreligiöse Methode zur Entspannung und zum Abbau von Stress eingesetzt. Der gesundheitliche Nutzen wird durch wissenschaftliche Untersuchungen bewiesen, die zeigen, dass die Meditation die Hirnströme verändert und andere physiologische Veränderungen hervorruft und langfristig zu einer psychischen Besserung führen kann.
Wichtig ist eine entspannte und gelassene Haltung, die zur Verlangsamung und genauen Beobachtung der Funktion des Geistes führt. Die spirituellen Ziele der Meditation sind innerer Frieden, ein Zustand des Erleuchtetseins, Selbsterkenntnis und Weisheit.
Die Kosten für das Erlernen der Meditation werden weder von den gesetzlichen noch von den privaten Krankenkassen übernommen. Da sie sehr hoch sind, bleibt diese sehr gute Therapie leider nur wenigen Menschen zugänglich.
Indikationen: Stress, psychosomatische Beschwerden
Kontraindikationen: psychische Krankheiten

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Medizinische Massagen

Das tut gut! Alle viere von sich strecken und sich von Kopf bis Fuß durchmassieren lassen. Daliegen und nichts anderes als Streicheleinheiten empfangen. Wem gefällt das nicht?
Berührungen sind lebensnotwendig. Frühgeborene, die regelmäßig gestreichelt werden, entwickeln sich besser und sind gesundheitlich stabiler als Frühchen ohne persönlichen Kontakt. Die Massage beeinflusst den ganzen Körper, regt etwa die Ausschüttung von Hormonen im Verdauungstrakt an, so daß Nährstoffe besser verarbeitet werden können. Die sanfte Flut der Berührungen macht die Säuglinge unempfindlicher gegen Geräusche, sorgt für tieferen Schlaf und beseitigt Atemstörungen. Der Tastsinn, der unsere ersten Erfahrungen und Gefühle am meisten prägt, fördert auch die Vernetzung von Nervenzellen im Gehirn.
Studien belegen, daß Massage nicht nur den Pegel der Stresshormone im Körper senkt, sondern sogar eine Gegenreaktion in Gang setzt. Im Gehirn wird Oxytocyn ausgeschüttet, so eine Theorie, ein Hormon, das beim Stillen oder auch beim Orgasmus den Körper überflutet.
Daß Massagen Verkrampfungen lösen können und gleichzeitig in Haut und Muskeln die Durchblutung und den Stoffwechsel anregen, leuchtet selbst medizinischen Laien ein. Das Geheimnis der uralten Heilmethoden aber liegt in ihrer magisch anmutenden Fernwirkung über ein Netzwerk von Nerven oder Energiebahnen:
Erfahrene Masseure beherrschen die Kunst, über Druckpunkte oder Linien an Fußsohlen, Handflächen oder Rücken die Funktionen von Leber, Magen oder Nasennebenhöhlen zu steuern.
Die asiatische Volksmedizin hingegen spricht von Meridianen, durch die Energieströme zu den einzelnen Organen fließen. Blockaden sollen sich durch Shiatsu oder Akupressur beheben lassen.
Betrachten wir Massage allgemein aus historischer Sicht, so können wir sagen, daß es sich um das "älteste Heilmittel" der Menschheit handelt. Allein aus dem Grunde, daß sich der Reflex im Menschen erhalten hat, automatisch an jene Stelle mit den Händen zu fassen, an denen Schmerz auftritt. So schreibt Kirchberg (1926) in seiner "Geschichte und Kritik der Massage und Heilgymnastik" :
"Wie jeder Mensch instinktiv eine geschwollene und deshalb schmerzende oder gestoßene Stelle seines Körpers reibt oder drückt und so versucht, den durch die Spannung verursachten Schmerz zu mindern, so wird dieses instinktives Mittel wohl auch als Heilmittel zu allen Zeiten angewandt worden sein. Und wo aus der empirisch gewonnenen Heilkunst eine wissenschaftlich sich mit Theorien befassende Heilkunde wurde, wurde selbstverständlich auch dieses Heilmittel, die Massage, theoretisch ausgebaut und verwertet."
Auch im ägyptischen Reich findet man Darstellungen von Massage, z.B. auf einem Relief aus der 6. Dynastie um 2300 v.Chr..
Bei den Griechen galt die Gesundheit als das größte Geschenk der Götter. So sprach Sophokles: "Das Schönste von allem ist gerecht zu sein, das Beste ohne Siechtum zu leben."
Die römischen Ärzte übernahmen viele medizinische Grundkenntnisse der Griechen und bauten die Bäderheilkunde systematisch aus. Die Heilkraft der Quellen wurde hierbei in den Vordergrund gestellt. Angegliedert an die Baderäume gab es eine Vielzahl von Nebenräume für Massagen und Salbungen.
Die Anwendungen, die heute als klassische oder schwedische Massage bekannt sind, werden auf den Begründer des Zentralinstitutes für Heilgymnastik und Massage in Stockholm P.H. Ling (1776 - 1839) zurückgeführt.

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Misteltherapie

wird seit der Antike als Heilpflanze verwendet. Sie war Hippokrates ebenso bekannt wie Hildegard von Bingen und Paracelsus. Seit etwa 100 Jahren wird sie im Rahmen der Umstimmungstherapie vorrangig bei Krebserkrankungen eingesetzt.
Die Mistel enthält mehrere pharmakologisch wirksame Substanzen, deren wichtigste die Mistel-Lektine ML-1, ML-2 und ML-3 sind, die gemeinsam eine immunsteigernde Wirkung haben. Die Lektine aktivieren das Immunsystem, also die Leukozyten oder auch weiße Blutkörperchen ebenso wie bestimmte Botenstoffe, die für eine Erhöhung des Endorphinspiegels zuständig sind. Dadurch werden die Selbstheilungskräfte mobilisiert und die Schmerzen gedämpft. Natürlich stellt die Misteltherapie nur eine Säule der Krebstherapie dar, sie hilft jedoch auch, die Chemo- und Strahlentherapie besser zu vertragen, weil sie die Nebenwirkungen deutlich geringer hält.
Die Mistel wird als Injektion 2 bis 3 mal in der Woche unter die Haut gespritzt. Zumeist wird sich der Patient selber spritzen. Wichtig ist dabei, das die Ampullen immer im Kühlschrank gelagert werden. Die Dauer der Therapie ist mit dem Therapeuten abzustimmen. Sie sollte etwa 3 Jahre betragen, kann aber auch länger verabreicht werden. Frühestens nach 3 Monaten lässt sich eine Pause von 2 bis 4 Wochen machen. Zu den Nebenwirkungen der Therapie gehören Temperaturanstieg, Hautrötungen, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen und Kreislaufbeschwerden.
Da diese Therapie auch von der Schulmedizin anerkannt wird, kann sie von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Bitte erkundigen Sie sich vorher und holen eine schriftliche Bestätigung Ihrer Kasse ein.
Indikationen: bösartige Erkrankungen (Krebs)
Kontraindikationen: Tuberkulose, Schwangerschaft, Stillzeit und Kinder unter 12 Jahre sowie Mistel-Allergie

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Moxibustion

ist eng mit der Akupunktur verwandt. Statt der Akupunkturnadeln wird über den Akupunkturpunkten Moxakraut abgebrannt. Dieses Kraut gibt es in Form von Zigarren und kegelförmigen Hütchen und es wird aus Beifuss hergestellt. Durch das Abbrennen des Kegels wird ein Wärmereiz auf den Akupunkturpunkt ausgeübt, der über die Meridiane zu den Körperstellen gelangt, die Beschwerden verursachen. Die Anwendung obliegt dem in der Akupunktur erfahrenen Therapeuten, da es bei Irrtümern nicht nur zu Verbrennungen, sondern auch zur Verschlimmerung der Beschwerden kommen kann.
Für die Moxibustion gibt es keine Abrechungsziffern, so das eine freie Vereinbarung erfolgen muss, die sich an den Preisen für die Akupunktur orientiert und bei 25 € liegt.
Indikationen: Schwächezustände im Sinne der chinesischen Medizin

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Mulligan-Therapie

Das Mulligan Konzept, benannt nach seinem Begründer, dem Physiotherapeuten Brian Mulligan aus Neuseeland, ist ein manuelles Therapiekonzept, das aus der Praxis für die Praxis entwickelt wurde.
Es handelt sich bei dieser Methode um eine struktur- und gelenkschonende Möglichkeit, aktive Bewegung in die klassische Manuelle Therapie zu integrieren.
Daraus entstand die Bezeichnung Mobilisation with movement. Absolute Schmerzfreiheit hat bei dieser Methode oberste Priorität.
Zunehmend gewinnt die neue Methode auch in Deutschland an Bedeutung. Als Ergänzung zur Manualtherapie beinhaltet das Mulligan Konzept Untersuchungs- und Behandlungstechniken für Wirbelsäule und Extremitätengelenke. Eingesetzt werden die Mobilisations with Movements (MWMs), insofern Bewegungsbehinderungen oder Schmerzen in einem Gelenk vorliegen. Dabei führt der Therapeut eine gehaltene Zusatzbewegung aus, während der Patient das Gelenk aktiv in die eingeschränkte bzw. schmerzhafte Bewegungsrichtung führt.
Zahlreichen Studien konnten einen positiven Effekt der MMW's auf neurophysiologischer Ebene nachweisen. Vor allem bei der Behandlung des Tennisellenbogens stellt die Therapie nach dem Mulligan-Konzept den state of art zur Schmerzbehandlung dar. Damit wird das Mulligan Konzept der in der Medizin und Physiotherapie immer größer werdenden Forderung nach evidence based medicine gerecht.

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Neuraltherapie

Als Begründer dieser Therapie gelten die Brüder Dr. Ferdinand und Walter Huneke. Seit 1925 untersuchten sie die Wirkungen eines örtlichen Betäubungsmittels (Procain) auf das vegetative Nervensystem und dessen regulative Wirkung auf das Schmerzempfinden. Sie entwickelten die Störfeldtheorie, wonach sich bei Verletzung oder Entzündung ein Feld im Körper bildet, das die umgebenden Nervenfasern reizt. Diese Nervenfasern senden dann winzige elektrische Störimpulse in das Nervensystem, die zur Schmerzreaktion führen. Dabei kann der schmerzende Körperteil weit weg vom ursächlichen Störfeld sein. Als Beispiel sei der Bauchnabel angeführt. Er ist das erste Störfeld des Menschen und fast alle kleinen Kinder reagieren in Form sog. Nabelkoliken, wenn sie krank sind. Die Krankheit kann das Ohr, die Mandeln oder die Zähne betreffen - immer auch zeigen sie auf ihren Bauch, wenn sie nach dem Ort ihrer Schmerzen gefragt werden. Im Laufe der Jahre entstehen weitere Störfelder, z.B. nach Nasennebenhöhlenentzündungen, Mandelentzündungen und Ohrentzündungen aber auch durch Narben. Die eigentliche Entzündung ist längst abgeheilt, jedoch die Nerven leiten den Entzündungsreiz weiter. Dadurch wird das Energiepotential der Zelle gestört und das normale Zellpotential vom 60 bis 100 mV sinkt ab (Energiemedizin). Durch die Injektion mit Procain oder einem anderen Lokalanästhetikum, aber auch mit Substanzen aus dem Bereich der Homöopathie erhalten die Zellen einen Impuls, der sie wieder auflädt. Dadurch können sie sich selbst regenerieren, das Störfeld ist ausgeschaltet und der Schmerz ist weg.
Die Neuraltherapie wird von speziell ausgebildeten Therapeuten ausgeübt, denn die Störfeldsuche und die Injektionstechniken müssen sicher beherrscht werden. Zumeist werden mehrere Behandlungen notwendig sein. Die gesetzlichen Kassen übernehmen diese Kosten nicht mehr, da sie nicht mehr im EBM aufgeführt sind. Eine Sitzung kostet ab 12,50 €. Für die Privatkassen gilt die GOÄ-Ziffer 267 oder 268.
Indikationen: akute und chronische Schmerzen
Kontraindikationen: Beachtung von Procain-Allergie (dann ggf. Auswahl einer anderen Substanz)

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Nordic Walking

Nordic Walking hat sich vom sportartspezifischen Training für Skilangläufer zum Breitensport entwickelt. Nach aktuellen Studien betreiben rund 3,5 Millionen Deutsche diesen Gesundheitssport. Tendenz weiter steigend.
Es handelt sich um eine sehr junge Bewegungsdisziplin. Etwa seit dem Jahr 2000 gibt es die nordische Fitnessrevolution. Bis ins Jahr 2003 entwickelte sich diese Bewegungsform eher unauffällig. Da beim Nordic Walking die medienträchtigen Wettkämpfe und Spitzensportler fehlen, war es letztlich die reine Zahl der Gesundheitssportlerinnen und Gesundheitssportler die für die Beachtung des Nordic Walking sorgten.
Bedenkt man, dass vor 100 Jahren die Menschen durchschnittlich knapp 20 km täglich liefen und das es heute unter 500 m sind, so ist diese Bewegungsform sehr zu begrüßen, denn Bewegung ist ein Kriterium des Lebens!
Nordic Walking ist primär ein Ausdauersport. Durch das schnelle Gehen werden messbare Trainingsreize für das Herz-Kreislaufsystem erzeugt. Die Nordic Walking Stöcke sind als Trainingsgerät zu verstehen, durch deren Einsatz ein zusätzlicher Trainingsreiz für die Oberkörpermuskulatur erzeugt wird. Neben der Kondition wird die Koordination trainiert und die Fettverbrennung aktiviert. So eignet sich Nordic Walking für alle Altersgruppen und jeden Menschen, der auf seinen eigenen Beinen durchs Leben gehen kann.
Richtiges Nordic Walking und korrekter Umgang mit den Stöcken werden in kleinen Gruppen trainiert.

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Ordnungstherapie

gehört zu den 5 Säulen der Kneipp-Therapie. Die umfasst alle Eingriffe in das psychosomatische Geschehen mit dem Ziel des Stressabbaus und der Hinführung zu einer heiteren, gelassenen und gesundheitsorientierten Lebensführung.
„Im Maße liegt die Ordnung; jedes Zuviel und jedes Zuwenig setzt an Stelle von Gesundheit Krankheit.“ (Sebastian Kneipp)
Zur Ordnungstherapie gehören
- zeitordnende Therapie    
- Psychohygiene und „gute Vorsätze“    
- aktive Zeitgestaltung bezüglich Arbeit, Ruhe und Freizeit    
- Erziehung zur Gesundheit    
- übende Verfahren, z.B. Autogenes Training, Atemtherapie, Meditation    
- Unterstützung durch Naturheilverfahren, z.B. Hydrotherapie, Ernährungstherapie, Bewegungstherapie    
- Beratung zu gesundheitsorientierenden Fragen, z.B. Nikotinentwöhnung

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Ozon-Therapie

wird seit den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts in der Medizin eingesetzt. Beim Ozon (griechisch „ozo“ = rieche) handelt es sich um dreiwertigen Sauerstoff. Diese Verbindung ist sehr aktiv. Unmittelbar nach der Herstellung gibt Ozon ein Sauerstoff-Atom ab in Form des hochaktiven „Sauerstoff in statu nascendi“. Dieser bindet freie Radikale und kann sich auch sofort an die roten Blutkörperchen anlagern. Somit wird durch die Ozongabe der Sauerstoff auch die Körperzellen erreichen, die sonst durch Krankheit nicht erreicht werden können. Genutzt werden die antibakteriellen, antiviralen und antimykotischen Eigenschaften des Ozons ebenso wie die granulationsfördernden, durchblutungsfördernden, entgiftenden und schmerzlindernden Wirkungen. Dabei kann Ozon in Verdünnung mit medizinischem Sauerstoff sowohl innerlich als auch äußerlich eingesetzt werden. Zu unterscheiden sind die Beutelbegasung, die intramuskuläre Injektion (sog. kleine Ozontherapie, Eigenblutbehandlung), die große Ozontherapie, die intraarterielle und die intraartikuläre Injektion sowie die Darminsufflation bei der Colon-Hydro-Therapie.
Bei der Beutelbegasung wird der erkrankte Körperteil, zumeist bei schlecht heilenden Hauterkrankungen, in einem luftdicht abschließenden Kunststoffbeutel behandelt.
Für die große Ozontherapie werden 100 bis 150 ml Blut aus der Armvene entnommen und außerhalb des Körpers in der Infusionsflasche mit einem Ozon-Sauerstoff- Gemisch versetzt. Durch die Anlagerung des Sauerstoffs an die roten Blutkörperchen kommt es zu einer sichtbaren Verfärbung des sauerstoffarmen, dunklen, venösen Blutes und durch dieselbe Einstichstelle an der Ellenbeuge wird das nunmehr sauerstoffreiche, hellrote und arterialisierte Blut zurück gegeben.
Die Ozontherapie wird nur von ausgewähltenPrivatkassen unter den GOÄ-Ziffern 285 und 286 bzw. 501 und 268 übernommen. Für Selbstzahler werden Preise zwischen 35,00 und 50,00 € für die große Ozontherapie und 12,50 bis 25,00 € für die Beutelbegasung vereinbart.
Indikationen: Durchblutungsstörungen (Raucherbein, Schlaganfall, Angina pectoris, Herzinfarkt), Krebstherapie, Lebererkrankungen, rheumatische Erkrankungen, Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck, Nierenerkrankungen, Magen- Darmkrankheiten (Gastritis, Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Verstopfung, Durchfälle), chronische Entzündungen (z.B. der Nasennebenhöhlen, der Eierstöcke, der Bronchien), Asthma, Heuschnupfen, Pilzinfektionen, Hauterkrankungen (Neurodermitis, Akne, Schuppenflechte) sowie zur allgemeinen Revitalisierung vor und nach Operationen, nach schwerer Krankheit und im Alter
Kontraindikationen: Schilddrüsenüberfunktion, Bluter, Ozonallergiker, frische Blutungen

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Physiotherapie

Physiotherapie oder physikalische Therapie nennt man alle Methoden zur Behandlung behinderter, kranker oder verletzter Menschen mit dem Ziel, die beeinträchtigten Funktionen aufrechtzuerhalten oder wiederherzustellen und Fehlfunktionen oder Fehlbildungen zu verhüten. Bereits antike griechische und römische Schriften weisen auf die vorteilhaften Wirkungen von Sonne und Wasser hin. Die alten Chinesen, Perser, Ägypter und Griechen nutzten sowohl Gymnastik als auch Massage. Die moderne Physiotherapie hat ihren Ursprung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Großbritannien.
Diese Behandlung dient dazu, die verbleibenden körperlichen Beschränkungen möglichst gering zu halten und die Genesung zu beschleunigen. Damit wird zum Wohlbefinden des Menschen beigetragen.
In der Physiotherapie kommen folgende Untersuchungsverfahren zum Einsatz:
- manuelle Muskeluntersuchungen    
- elektrische Tests    
- Wahrnehmungs- und sensorische Prüfungen    
- Messung des Bewegungsspielraums von Gelenken    
- Funktionsprüfungen    
Unter anderem werden in der Physiotherapie folgende Behandlungsformen verwendet: Wärmebehandlung mit unterschiedlich temperiertem Wasser, geschmolzenem Wachs, Infrarot- und Ultraviolettlampen sowie mit Ultraschall, der das Körperinnere erwärmt. Durch den Einsatz von Wasser im Rahmen einer Hydrotherapie wird u. a. die Durchblutung gefördert, der Stoffwechsel aktiviert und Schmerzen gelindert. Eine der wichtigsten Tätigkeiten des Physiotherapeuten sind verschiedene Formen der Krankengymnastik. Sie dient zur Steigerung von Kraft und Ausdauer, zur Verbesserung der Bewegungskoordination, zur Verminderung von Bewegungseinschränkungen im Alltagsleben und zur allgemeinen Verbesserung der Beweglichkeit. Weiterhin nutzt man in der Physiotherapie die verschiedensten Massagen (Bindegewebsmassagen, Reflexzonenmassagen, Periostmassagen, Senegymassagen, ...), Lymphdrainagen, Manualtherapie, Elektrotherapie
Indikationen: verschiedenste Erkrankungen von Bewegungsapparat, Nerven, Herz, Kreislauf und Atemwegen
Kontraindikationen: nicht für Physiotherapie allgemein, sondern für die einzelnen Behandlungsarten erfragen

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Phytotherapie

oder auch Pflanzenheilkunde umfasst die gesamte medizinische Heilkunst der Vergangenheit. Sie ist das älteste Heilverfahren der Menschheitsgeschichte. So wurden in der Bibliothek des assyrischen Königs Assurbanipal um 2500 v. Chr. über 250 Heilpflanzen aufgeführt und die ägyptische Königin Hatschepsut ließ um 1490 v. Chr. ein Gewächshaus für die Heilkräuter errichten. Der griechische Arzt Hippokrates (um 460-377 v. Chr.) und der römische Arzt Galenus (129-199 n. Chr.) stützten sich in ihrer Arbeit auf die Phytotherapie. Die deutsche Äbtissin Hildegard von Bingen (1098-1179) beschrieb in ihrem Buch pflanzliche Mittel gegen Fieber, Herzkrankheiten und Rheuma. Die Volksmedizin wurde lange Zeit von sog. „weisen Frauen“ ausgeübt, die leider oftmals als Hexe den Tod in den Flammen fanden. Mit ihnen starb auch ihr Wissen, so das die Phytotherapie in der Folgezeit neu entdeckt werden musste. Den Begriff „Phytotherapie“ prägte der französische Arzt Henri Leclerc (1870-1955). Zu den Untergruppen der Pflanzenheilkunde gehören die Homöopathie und die Bach-Blütentherapie.
Heute nutzt man von den etwa 3000 bekannten Heilpflanzen etwa 500 für medizinische Zwecke. Viele Pflanzenwirkstoffe werden inzwischen auch synthetisch hergestellt, z.B. das Herzglykosid Digitalis, das ursprünglich aus dem Fingerhut stammt. Die wirksamen Stoffe können aus den verschiedensten Pflanzenteilen hergestellt werden; mal sind es die Wurzeln, mal die Blätter, mal die Blüten oder die Samen. Die bekannteste Anwendung der Phytotherapie heute stellt der Tee-Aufguss dar. Im übrigen können Heilpflanzen als Tinkturen, Extrakte, Pulver, Granulate, Tabletten, Dragees, Kapseln oder Tropfen, Tonika und Elixiere verwendet werden. Entsprechend gesetzlicher Grundlagen sind für alle auf dem Markt befindlichen Phytopharmaka Untersuchungen über die Wirkungsweise und die Nebenwirkungen erstellt worden.
Die Wirkung der Heilpflanzen erfolgt über ihre verschiedenen Bestandteile, so z.B. über ätherische Öle, Bitter- und Gerbstoffe, Alkaloide, Glykoside, Flavonoide und Saponine.
Generell gibt es für nahezu jede Erkrankung und Befindlichkeitsstörung Hilfe aus der Natur, allerdings muss man bei der Phytotherapie etwas Geduld aufbringen. Trotz regelmäßiger Anwendung stellen sich die Therapieerfolge oft erst nach Tagen bis Wochen ein.

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Pilates

In den zwanziger Jahren eröffnete der deutsche Emigrant Joseph H. Pilates (1880-1968) sein erstes Studio in New York. Von Beginn an waren es vor allem Künstler, die zu seinen Kunden zählten. Er hat das Prinzip "mit dem Geist den Körper beherrschen" als Grundlage seiner Technik erklärt.
"Du wirst Dich nach zehn Stunden besser fühlen, nach zwanzig Stunden besser aussehen und nach dreißig Stunden wirst Du einen komplett neuen Körper haben!" Joseph H. Pilates
Stars aus Hollywood, Manager und Models halten sich mit Pilates in Form, z.B. Madonna, Sharon Stone und Jodie Foster. Tänzer und Spitzensportler trainieren nach der Methode, um die Kondition zu stärken und die Koordination zu entwickeln. Auch in Deutschland gewinnt die Trainingsmethode immer mehr an Beliebtheit.
Für alle, die fit und gesund sein möchten, bietet Pilates eine hervorragende Alternative zum Gang ins Fitnessstudio. Die ausgeklügelte Mixtur aus Körperbeherrschung, Tiefenatmung und Entspannung bringt Muskeln ohne Masse anzusetzen. Pilates ist ein individuelles Training. Die Methode respektiert die individuelle Anatomie jedes einzelnen, ihre Möglichkeiten und ihre Grenzen. Unabhängig vom Alter und der physischen Kondition kann die Methode von jedem praktiziert werden. Pilates ist so beliebt, weil es spürbar wirkt, effektiv ist und dem Körper in seiner Komplexität entspricht.
Pilates ist ein komplexes System aus Dehn-, Kräftigungs-, Atem- und Lockerungsübungen. Die Technik ist darauf ausgerichtet die Körpermitte zu stärken und tiefere Schichten der Muskulatur zu kräftigen ohne Muskelmasse anzusetzen. Durch die Koordination der Atmung und Bewegung entsteht ein Fluss, wobei die Qualität vor Quantität steht.
Diese Körpertrainingmethode besteht aus über 500 Widerstandsübungen, die auf einer Matte oder mit den speziell von Pilates entwickelten Widerstandsgeräten, ausgeführt werden. Das Hauptaugenmerk der Pilates-Übungen liegt in der Kräftigung und Stärkung der Körpermitte oder dem "Powerhouse" des Körpers - das heißt, die tiefen Bauchmuskeln und alle Muskeln rund um die Wirbelsäule. Pilates-Übungen stabilisieren den Oberkörper, dehnen und kräftigen den gesamten Körper.
1. Atmung
Die Atmung ist abgestimmt mit den Bewegungen. Dies versorgt den Körper mit genügend Sauerstoff, verbessert die Durchblutung, unterstützt die Muskeln zu entspannen und baut unnötiger Anspannung vor.
2. Präzision
Bei Pilates-Übungen wird die Qualität und Ausführung einer Übung mehr geschätzt als die Anzahl der Wiederholungen.
3. Zentrieren der Kraft
Dies bezieht sich auf das Grundkonzept aller Bewegungsabläufe, die alle von Zentrum, nämlich den Bauch-, Po- und unteren Rückenmuskeln ausgehen sollen.
4. Geschmeidig ablaufende Bewegungen
Diese reduzieren in Kombination mit entspannten und tiefen Atemzügen vor ungesunden Belastungen und Verletzungen.
5. Kontrolle
Kontrolle ist ausschlaggebend! Schwunghafte und unkontrollierte Bewegungen sollen vermieden werden.
6. Konzentration
Bei Pilates arbeiten Geist und Körper als Team zusammen, deshalb sollte jede Übung bewusst und aufmerksam ausgeführt werden.
Bei uns können Sie Pilates auf der Matte trainieren und für die Anwendung zu Hause erlernen. Wir bieten Einzelkurse und Kurse in kleinen Gruppen (max. 4 Teilnehmer) an. Private Krankenkasse beteiligen sich auf individuelle Nachfrage an dieser Investition in Ihre Gesundheit.
Erfragen Sie bitte weitere Informationen bei uns.

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Prognos

ist ein Diagnose- und Therapie – System auf der Basis der traditionellen chinesischen Medizin. Es wurde zunächst nur für den Weltraum entwickelt und ermöglicht heute in der modernen Medizin eine Früherkennung von Krankheiten und energetischen Schwachstellen im Körper. Dabei wird an den Endpunkten der Akupunktur – Meridiane auf schmerzfreie Art und Weise über die Messung des Hautwiderstandes der Energiegehalt des Organmeridians gemessen.
Die gesunde Zelle muß einen Energiegehalt von 70mV aufweisen. Ist sie energetisch geschwächt, so ist sie anfälliger für Krankheitserreger. So ermöglicht PROGNOS Energiedefizite aufzuspüren, lange bevor die ersten Symptome auftreten. Aber auch bei unklaren Beschwerden und chronischen Befindlichkeitsstörungen lassen sich mit Hilfe von PROGNOS die Ursachen finden. Mitunter liegen die Ursachen auch in Störfeldern, wie z.B. im Zahnbereich, in der Umwelt chronischem Parasitenbefall oder anderen Vergiftungen. Aber auch psychische Blockaden verhindern oft das Wohlbefinden.
Neben dem Einsatz als diagnostisches Verfahren bietet PROGNOS auch Therapievorschläge zur Akupunktur, zu den Bach-Blütentherapie oder zu orthomolekularen Substanzen.
Da die Meßergebnisse reproduzierbar sind, bieten sie auch einen guten Maßstab zur Therapiekontrolle.
Die Preise für eine Hauptmessung mit ihren verschiedenen Nebenmessungen werden von uns individuell nach dem Aufwand berechnet.
Weitere Informationen über dieses innovative Konzept sowie weitere PROGNOS-Therapeuten erfahren Sie unter www.medprevent.de
Indikationen: alle
Kontraindikationen: keine

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Progressive Muskelentspannung nach Jacobson

ist eine leicht erlernbare, sehr effektive und universell einsetzbare Entspannungsmethode, die auch für Menschen geeignet ist, die mit anderen Methoden nicht zurechtkommen.
Die Progressive Muskelentspannung wurde in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts von dem US-amerikanischen Arzt Edmund Jacobson entwickelt. Jacobson fand bei der Untersuchung körperlicher Spannungszustände heraus, daß mit allen Gefühlen von Unruhe und Erregung eine deutliche Erhöhung der Muskelanspannung einherging. Muskelanspannung trat auf, wenn jemand von Angst berichtete und umgekehrt konnte Angst verringert werden, wenn die sie begleitende Muskelanspannung reduziert wurde. Jacobson hatte bei seinen Patienten beobachtet, wie sich psychische Belastungen und Muskelverspannungen gegenseitig verstärken können. Aus dieser Erkenntnis heraus entwickelte er ein Verfahren zur Lockerung der gesamten Muskulatur.
Die Technik wird auch als „Progressive Relaxation“ bezeichnet und stellt ein Verfahren dar, in dem schrittweise (progressiv) alle Muskeln und Muskelgruppen nacheinander zunächst angespannt und dann entspannt werden. Jeder Muskel hat die Tendenz zu ermüden, wenn er vorher starker Belastung ausgesetzt war. Wir spüren dieses sehr deutlich, wenn wir körperlich sehr schwer gearbeitet haben und anschließend unsere „schweren“, d. h. müden und relativ entspannten Glieder fühlen.
Die Methode der Progressive n Muskelentspannung macht sich diesen Effekt dadurch zunutze, daß die Muskeln zunächst immer angespannt werden. Das Anspannen hat aber auch noch einen anderen Zweck, es dient der Wahrnehmungsschulung für Spannungsunterschiede und Spannungszustände in unserem Körper. Nach der kürzeren Anspannungsphase (5-10 Sekunden) folgt dann eine längere Entspannungsphase (ca. 30 Sekunden oder auch länger), in der die innere Aufmerksamkeit auf den Wahrnehmungsunterschied zwischen der Anspannung und der Entspannung gelenkt wird.
Die Übungen der Progressive n Muskelentspannung beginnen normalerweise mit den Muskeln einer Hand. Danach sind die Muskelpartien des Oberarms an der Reihe, und nach und nach schreiten die Übungen über alle Muskelgruppen des Körpers, inklusive des Gesichtes, voran.
Die körperlichen Effekte der Progressive n Muskelentspannung sind zum einen Entspannung, zum anderen Vitalisierung. Auf geistig-seelischer Seite wird eine Harmonisierung und Stabilisierung sowie eine „Resonanzdämpfung überschießender Affekte“, also ein Zustand der inneren Gelassenheit und Ausgeglichenheit, angestrebt. Zusätzlich soll auch im psychischen Bereich eine allgemeine Vitalisierung und eine Steigerung des psychischen Energieniveaus durch die Progressive Muskelentspannung erreicht werden.
Indikationen: Schlafstörungen, Nervosität, innerer Unruhe, Angstzuständen, Muskelverspannungen, Spannungskopfschmerz, Migräne, Schmerzsyndrome, Magen-Darm-Störungen, Bluthochdruck, Herzkrankheiten.
Das Erlernen der Progressiven Muskelentspannung sollte zunächst unter fachkundiger Anleitung eines entsprechend ausgebildeten Arztes oder Therapeuten erfolgen. Bei entsprechender Einführung in die Methode und mit guter Übung stellt die Progressive Muskelentspannung eine Selbsthilfetechnik dar, die unabhängig von äußeren Bedingungen und Hilfen machen soll.
Eine (teilweise) Kostenübernahme kann bei den privaten und gesetzlichen Krankenkassen nach §20 SGB V erfolgen.
Weitere Entspannungstechniken sind unter anderem das Autogene Training und Qi Gong.

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Psychokinesiologie

ist eine ganzheitliche Methode, die von Dr. med. Dietrich Klinghardt entwickelt wurde. Sie beschäftigt sich mit der Testung der Psyche eines Menschen mittels der Regulationsdiagnostik/Kinesiologie. Dabei ist der Muskeltest als Indikator für das Autonome Nervensystem die Basis für die Psychokinesiologie.
Nach einem ausführlichen Vorgespräch vermag der Therapeut über den Muskeltest einen Dialog mit dem Unterbewußtsein des Patienten zu führen. Dabei gilt es, unerlöste seelische Konflikte, die zum Aufstau von Gefühlen führen und die dabei entstehenden einschränkenden Glaubenssätze, die den Menschen an einem Leben in Fülle hindern, aufzudecken. Solche einschränkenden Glaubenssätze können z.B. heißen: Ich habe Angst. Ich bin schwach. Ich bin nicht liebenswert. Ich bekomme sowieso nicht das, was ich möchte. Ich habe es nicht verdient, ... usw.
Aus diesen einschränkenden Glaubenssätzen können schließlich körperliche Beschwerden resultieren, wenn das Unterbewußtsein einen Ausweg sucht und auf sich aufmerksam machen möchte. Das Ziel der Behandlung ist es daher, diese Glaubenssätze aufzuspüren, zu entkoppeln und durch freimachende Glaubenssätze zu ersetzen. Dadurch wird eine dauerhafte Ausheilung ohne die Verschiebung von Symptomen möglich.
Die Psychokinesiologie wird nicht von den Krankenkassen übernommen und nach zeitlichem Aufwand abgerechnet.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Ink-Neuro-Biologie.de.
Indikationen: alle körperlichen Symptome, für die eine seelische Ursache vermutet wird
Kontraindikationen: Abwehrhaltung oder Erwartungshaltung von Patient oder Therapeut

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Qi Gong

Qi Gong ist ein Übungssystem aus dem chinesischen Kulturkreis, das sich bereits seit mehr als 4000 Jahren bewährt. Beständige Forschung während dieser langen Zeit haben es heute zu einem der umfangreichsten Bewegungswissenschaften gemacht.
Qi Gong unterscheidet sich von anderen therapeutischen, gesund erhaltenden und sportlichen Übungen durch besondere Charakteristika. Der Begriff “Qi Gong” gibt schon grob den Inhalt dieser Übungen wieder.
Der Begriff Qi Gong setzt sich zusammen aus:
Qi = Lebensenergie, eine feinstoffliche Substanz, die alles Leben und den Kosmos durchdringt. Es wird vorwiegend aufgenommen durch Atem und Nahrung. Der Begriff hat sehr viele Bedeutungen und ist auch im chinesischen nur schwer beschreibbar.
Gong = Arbeit, Fähigkeiten, Techniken, Übungsmethoden.
Der Ursprung liegt in der mystischen Vorzeit, weit vor den großen Religionen wie Daoismus und Buddhismus. Durch Naturkatastrophen und Kälteeinbrüche sollen vor ca. 6000 bis 10000 Jahren die Menschen in ihrer großen Not und in tiefer Frömmigkeit solche Katastrophen als Strafen in Demut angenommen haben. Mit der Zeit stellten sie fest, dass irgendetwas, was sich im Körper spürbar abspielte, sie am Leben erhielt. Dies kann man als die Geburtsstunde des Qi Gong bezeichnen. Es war ein Üben aus einer inneren Ruhe und ohne konkrete Erwartung und Vorstellung.
Die Qi Gong-Schulen lassen sich grob in zwei Gruppen unterteilen: daoistische Schulen und buddhistische Schulen.
Wir unterscheiden stilles und bewegtes Qi Gong.
In den Übungen des stillen Qi Gong wird der Schwerpunkt auf Entspannung und innere Ruhe gelegt. Die Gemeinsamkeit der Übungen ist die Stärkung Ihrer Lebenskraft sowie die allgemeine Kräftigung Ihres Körpers. Die Atmung wird vertieft, die Selbstheilungskräfte des Organismus werden angeregt und die Körperhaltung verbessert.
Ruhe und Entspannung bringen Ihren Körper in ein harmonisches Gleichgewicht. Diese innere Harmonie ist die Lebenskraft, selbst inmitten der größten Stürme des Alltags mit Gelassenheit und Klarheit die richtigen Entscheidungen zu treffen. Sie fühlen sich wohl, sind glücklich und zufrieden.
Durch die gezielten Übungen des stillen Qi Gong lernen Sie, den Lärm des Alltags mit allem Stress und Hektik auszublenden, bewusst zu atmen und zu entspannen. Es entsteht innere Ruhe und Gelassenheit. Verspannungen werden sanft gelöst und die Lebensenergie fließt wieder ungehindert durch Ihren Körper. Sie sind in der Balance!
Die Übungen werden überwiegend in sitzender Haltung ausgeführt, sind leicht zu erlernen und daher für Menschen aller Altersstufen geeignet. Es steht nicht die Leistung im Mittelpunkt, sondern die Entspannung und die Wahrnehmung des eigenen Körpers.
Als bewegtes Qi Gong werden Übungen in Bewegung im Sinne von Heilgymnastik bezeichnet, die auf ein verbessertes Körperbewusstsein, verringerten Energieaufwand und größere Vitalität abzielen.
Es werden meist die nachfolgenden 18 Bewegungen geübt.
    Anfang und Qi aufwecken
    Die Brust öffnen und weitherzig sein
    Den Regenbogen schwingen
    Wolken teilen
    Affen abwehren
    Rudern auf dem See
    Einen Ball vor der Schulter tragen
    Den Körper drehen und den Mond anschauen
    Die Taille drehen und die Hand stoßen
    Wolkenhände
    Sich zum Meer neigen und zum Himmel schauen
    Wasser schieben, um der Welle zu helfen
    Flügel öffnen
    "Reitersitz" und stoßen
    Wie eine Wildgans fliegen
    Flugreifen drehen
    Einen Ball prellen
    Schluss: Das Qi in den Körper füllen
Besonders in unserer gestressten Zeit, dem so genannten Informationszeitalter und der damit verbundenen Reizüberflutung suchen viele Menschen einen Ausgleich, etwas wo sie loslassen können, einlassen auf sich selbst und auf das was geschieht.
Im Zuge der Kosteneinsparungen im Gesundheitswesen wurden solche Kurse als allgemeine Gesundheitsvorsorge und somit als nicht förderfähig eingestuft. Mittlerweile hat hier wieder ein Umdenken eingesetzt und einige Krankenkassen bieten nun wieder für ihre Mitglieder selbst solche Kurse an. Tatsache ist, solche Übungen dienen der Gesundheitspflege. Bitte erkundigen Sie sich direkt bei Ihrer Krankenkasse wegen einer Kostenbeteiligung nach §20 SGB V.

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Reading

ist eine Technik, bei der der Therapeut sich in einen Entspannungszustand versetzt und direkten Kontakt zum Unterbewußtsein des Patienten aufnimmt. Dabei vermag man sowohl diejenigen Strukturen zu erkennen, die ihn in der Gegenwart an einem Leben in völligem Wohlbefinden hindern, als auch die Dinge, die ihn aus der Vergangenheit belasten. Besonders eindrucksvoll und nutzbringend ist für viele Menschen die Mitteilung ihrer größten Begabungen und der emotionalen Zusammenhänge, in denen sie sich befinden.
Eine Sitzung dauert ca. 45 min und kostet je nach Zeitaufwand 60 bis 120 €. Eine Abrechnung über die Krankenkassen ist nicht möglich.
Indikationen: unklare Lebensthemen, Ängste, Beziehungsprobleme, Unzufriedenheit, Sorgen im privaten und beruflichen Alltag

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Reiki

ist die alte Kunst des Handauflegens. Sie wurde im 19. Jahrhundert von Dr. Mikao Usui in Japan wieder entdeckt. Der Begriff stammt aus dem Japanischen und bedeutet soviel wie ‚universale Lebensenergie'. Die zweite Silbe „ki“ entspricht dem chinesischen „Chi“ (der Lebensenergie in der Akupunktur) und dem „Mana“ in der HUNA - Medizin. Seine Erwähnung findet sich im Sanskrit und kann insofern unpersönlich als Kraft, als kosmische und vitale Energie, als physikalische, biologische, soziale, mentale und spirituelle Qualität gedacht werden.
Reiki ist also die universale Lebenskraft, die uns immer begleiten kann, um uns selbst, aber auch anderen Menschen und allen anderen Lebewesen und der Erde zu helfen.
Reiki wird als Heilquelle, als Liebe und Licht in der Finsternis der Herzen und Institutionen begriffen.
Reiki wird von Reiki - Meistern gelehrt. Die Einweihung ermöglicht im 1. Grad die Selbst- und Fremdbehandlung, im 2. Grad die Fernheilung und danach die Ausbildung zum Lehrer.
Man kann sich aber auch Reiki von ausgebildeten Menschen geben lassen. Dann kann eine Reiki - Behandlung 30 bis 90 Minuten dauern. Es wird nicht die heilende Energie, die durch den Therapeuten zum Patienten fließt, bezahlt, sondern sein Zeitaufwand.
Die Preise sind frei vereinbar und richten sich von Spendengröße bis zu einer minutengerechten Abrechnung.
Weder die gesetzlichen noch die privaten Krankenkassen übernehmen Reiki.
Indikationen: jede Art von Befindlichkeitsstörung oder Krankheit, besonders gut auch zur Prophylaxe einsetzbar
Kontraindikationen: Störungen der Lern- und Merkfähigkeit
Es besteht auch die Möglichkeit, in alle Grade des Reiki nach der Tradition von Usui bei Frau Buntrock eingeweiht zu werden.

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Rückenschule

Rückenschule soll durch ein bestimmtes Trainingsprogramm
1) wirbelsäulenfreundliche Bewegungsabläufe und Körperhaltungen schulen
2)  damit zu einer Verhaltensmodifikation führen
 weil:
1) mechanischen Belastungen die degenerativen Prozesse an der Wirbelsäule beschleunigen,
2) Wirbelgelenke durch falsche Haltung gereizt werden,
3) Bewegungsmangel die Stoffwechsellage der Bandscheiben verschlechtert.
Für wen ist sie geeignet?
Präventive Rückenschule: Früherkennung von Krankheiten bzw. Verhinderung des Fortschreitens einer solchen (Sekundärprävention)
Therapeutische Rückenschule: Personen mit chronischen Rückenschmerzen/
Wirbelsäulenbeschwerden
Da schließt sich die Rückenschule direkt an krankengymnastische/ physikalische Therapie, nach z. B. einem Bandscheibenvorfall an
 => So können je nach Schwerpunktsetzung die Inhalte der RS differieren.
Inhalte der Rückenschule:
Gruppengespräche:
- Wissen vermitteln über die Pathologie der Wirbelsäule und die Ergonomie am Arbeitsplatz
- Bedeutung/Wirkung eines rückengerechten Alltagsverhaltens verdeutlichen
- Erfahrungen untereinander austauschen
Bewegungslernen:
- rückenfreundliche Verhaltensweisen erwerben  (Voraussetzung: Bewegungsverhalten im Beruf/Alltag wahrnehmen!)
- Entlastungslagerungen
- Ausgleichssport
Kleine Spiele:
- Spaß am Spiel und damit Motivation zur Bewegung
- physische und soziale Aufwärmung
- Abwechslung zur konzentrierten Arbeit
Funktionelle Gymnastik:
- Körperwahrnehmung
- Mobilisation – Dehnung
- Kräftigung
- Koordinationsübungen
Entspannung: Psycho-physische Regulation unterstützt das ganzheitliche Wohlbefinden
Rückenschule gehört zu den nach §20 SGB V von allen Krankenkassen bezuschussten Kursangeboten.

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Rückführungsbegleitung

oder auch Rückführungstherapie und Reinkarnationslehre beinhaltet die Rückführung an Geschehnisse in diesem und in vergangenen Leben. Dazu ist es nicht notwendig, dass Sie an frühere Leben „glauben“!
Diese Art der Therapie ist ähnlich der Hypnose gestaltet. Es werden zunächst Schlüsselszenen aus der Gegenwart aufgesucht und die dort existierenden Blockaden und Verhaltensmuster entschlüsselt und aufgelöst. Außerdem trägt jeder Mensch Erinnerungen an vergangene Zeiten in sich und mit dieser Methode kann auch jeder diese Erinnerungen erleben und sich ihrer bewusst werden.
Rückführungen können Ihnen helfen, Ihr heutiges Leben besser zu begreifen und lebenswerter zu gestalten. Dabei werden Ihnen gerade da, wo Sie heute Hindernisse oder Krankheit erleben, Möglichkeiten aufgezeigt, an deren Ursache zu gelangen. Sie kommen in Kontakt mit Ihrer heutigen Lebensaufgabe und erfahren Ihre Gefühle. Das Erleben der Gefühle ist in unserer kopflastigen Welt der Schlüssel für das Verstehen vieler Probleme.
Rückführungen können
- Ängste, Ärger und Hass, die aus der Kindheit kommen, auflösen    
- Ihnen angstfreies Leben ermöglichen    
- Heilungsprozesse unterstützen    
- Hemmungen beseitigen    
- Mangelsituationen (in Familie, Freundschaft, Partnerschaft, Geld ...) erfolgreich bekämpfen    
- Pechsträhnen und Schicksalsschläge verhindern    
- Beziehungen zu sich selber und anderen Menschen dauerhaft verbessern    
Für die Bearbeitung eines Problembereichs sind zumeist 2 bis 3 Sitzungen nötig. Da die Probleme oft vielschichtig und miteinander verwoben sind, sind mitunter bis zu 10 Sitzungen erforderlich, um alle wichtigen Themen aufzuarbeiten. Eine Sitzung dauert mit Vor- und Nachgespräch zwischen 2 und 3 Stunden. Die Preise schwanken zwischen 100 und 250 € pro Sitzung. Zumeist werden die Sitzungen auch im Blockpreis vereinbart. Der Abstand der Sitzungen sollte einige Zeit betragen, so dass sich die Behandlung bis zu einem Jahr hinziehen kann. Diese Zeit ist erforderlich, um die erlebten Gefühle zu verarbeiten und in die Gegenwart umzusetzen.
Weitere Informationen können Sie erhalten unter Reinkarnation.de

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Regulationsdiagnostik/Kinesiologie

ist ein diagnostisches System, das so angelegt ist, dass sich jede Behandlungsmethode daran anschließen kann: Man kann es dazu verwenden, um die richtigen Medikamente auszutesten, welche Akupunktur – Punkte genadelt werden sollen, welches Material beim Zahnersatz verwendet werden kann oder auch in banalen Alltagsfragen, die eine Ja – Nein – Antwort zur Folge haben.
Dabei testet die Regulationsdiagnostik die Funktion des Autonomen Nervensystems. Dieses System erreicht neben dem Meridiansystem der Akupunktur jede Zelle im menschlichen Körper. Es gibt zwar Zellen, die nicht direkt an die Blutversorgung angeschlossen sind, aber keine Zellen, die nicht in diesen Netzen untereinander verbunden sind. Die Fasern des Autonomen Nervensystems sind außerordentlich dünn und bestehen aus den Gegenspielern Sympathikus und Parasympathikus.
Der Name geht auf die Vermutung zurück, dass die über das Autonome Nervensystem vermittelten Funktionen nicht unter dem Einfluß des Willens stehen, sondern größtenteils vom Unterbewußtsein gesteuert werden, also autonom sind.
Der Sympathikus reguliert die Muskelspannung im Ruhezustand. Bei Streß wird der Sympathikus aktiv und der Körper "verspannt" sich; es verkürzen sich also die Muskelfasern und gehen in einen angespannten Zustand über: Vorbereitung auf Streß ist also gleichzeitig Verbreitung auf Verteidigung oder Angriff. Dadurch kann ein Testmuskel auf Störungen im Autonomen Nervensystem reagieren. Was kinesiologisch getestet wird, ist also der Reflexbogen, an dem das Autonome Nervensystem beteiligt ist und seine Auswirkung auf einen Muskel. Dabei kann im Stehen, Sitzen oder Liegen getestet werden und es können verschiedene Muskeln getestet werden. Wichtigster Faktor für ein korrektes Muskeltesten ist die Ehrlichkeit von Therapeut und Patient, eine absolut neutrale Haltung einzunehmen und das Testergebnis nicht willentlich zu beeinflussen.
Die Psychokinesiologie bedeutet die Weiterentwicklung dieser Methode.
Die Regulationsdiagnostik/Kinesiologie wird nicht von den Krankenkassen übernommen und nach zeitlichem Aufwand berechnet.
Weitere Informationen erhalten Sie unter Ink-Neuro-Biologie.de.
Indikationen: Jede Art von Ja - Nein - Frage
Kontraindikationen: Wunsch, ein bestimmtes Ergebnis zu erhalten

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Shiatsu

ist auch bekannt als Fingerdruckmassage. Sie wurde im 19. und 20. Jahrhundert in Japan aus chinesischen Heilmassagen entwickelt, die teilweise mit dem indischen Yoga verwandt sind.
Shiatsu wirkt entspannend, erfrischend und regt den Lymphfluss ebenso an wie den Blutkreislauf. Dadurch werden Schlackeprodukte schneller ausgeschieden und die Lebensfunktionen normalisieren sich wieder. Diese allgemeinen Wirkungen erklären sich aus den auch der in der Akupunktur, Akupressur und Moxibustion genutzten Mechanismen der Energiebahnen (Meridiane). Bei einer Blockade in diesen Energiebahnen finden wir vor dem Stop einen Energiestau (Füllezustand) und dahinter eine Energieleere. Shiatsu hilft, den regulären Energiefluss wieder herzustellen. Außerdem werden durch die Reflexzonen der Haut auch die inneren Organe angesprochen.
Zumeist wird diese Behandlung bei Heilpraktikern oder ausgewählten Physiotherapien angeboten. Eine Behandlung dauert mit Vor- und Nachbereitung/-ruhe eine Stunde und die Preise liegen bei 65 bis 80 €.
Nimmt man nur die energieanregenden Anteile der Behandlung, so erhält man die Energiemassage Senergy, die auch entsprechend kürzer ist. Sie wird auch als „Büromassage“ angeboten und kostet ab 25,00 €
Indikationen: Schwangerschaft und Stillzeit, Menstruationsstörungen, Atemwegserkrankungen, Hautkrankheiten, Augenleiden und psychosomatische Probleme
Kontraindikationen: Vorsicht bei Krebserkrankungen

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Symbiosetherapie

beinhaltet vorrangig die Harmonisierung der gesunden Darmflora.
Im Menschen gibt es nämlich sehr viele kleine Lebewesen, die für die Aufrechterhaltung lebenswichtiger Prozesse verantwortlich sind: Auf eine menschliche Zelle kommen etwa 10 dieser Kleinstlebewesen; jeder Mensch hat also mehr „Einwohner“ als es Bewohner auf der Erde gibt!
Infolge der Übersäuerung der Nahrung (Ernährungstherapie) kommt es zu Verschiebungen in der Balance dieser Kleinstlebewesen. Aber auch bei der Umstellung der Ernährung im Urlaub wird die Harmonie gestört und bestimmte Bakterienstämme können sich rasant vermehren und dadurch giftige Stoffwechselprodukte produzieren. Dadurch wird der Organismus angriffsbereiter für krankmachende Erreger, wie z.B. Candida - Pilze, aber auch Bakterien und Viren. Andererseits fehlen dadurch auch wichtige Fermente, die für die Aufbereitung der Nahrung unerlässlich sind und es kommt zur Mangelernährung trotz ausreichendem Angebot. Das verstärkt die Disharmonie weiter und neben akuten Beschwerden, wie z.B. Blähungen, Verstopfung, Durchfall, Völlegefühl kommt es auch zu einer Schwächung des Immunsystems, da das größte menschliche Immunorgan unser Darm ist: Streicht man alle Darmzotten glatt, erreicht unser Darm die Größe eines Fußballfeldes! Diese Störung des Immunsystems kann sich in chronischen Erkrankungen bis hin zur Krebserkrankung äußern.
Mindestens ebenso gefährlich ist die Verabreichung von Antibiotika, deren Ziel zwar die Bekämpfung krankmachender Bakterien ist, die jedoch auch immer die gesunde Darmflora schädigt. Leider wurden und wird noch viel zu oft mit Antibiotika gearbeitet. Besonders gefährlich ist es, wenn bei einer verordneten Antibiotika - Therapie das Medikament nicht bis zum Ende eingenommen wird, sondern nach der Besserung der Symptome noch etwas „für schlechte Zeiten“ übrig behalten wird und dann später ohne Wissen des Therapeuten genutzt wird: Dadurch werden die krankmachenden Keime abgehärtet und schließlich immun (in der Fachsprache heißt es resistent). Erkrankt man später wieder an diesem Bakterienstamm, so helfen die Antibiotika nicht mehr ... Das Gleiche geschieht, wenn in der Masttierhaltung Antibiotika verabreicht werden und kleine Mengen  davon mit dem Fleisch gegessen werden.
Aber nun zurück zu den gesunden Bakterien, die nicht nur durch Ernährungsfehler und Antibiotika, sondern auch durch Bestrahlungen in der Krebstherapie und Abführmittel geschädigt werden. Der Beseitigung all dieser Schäden und deren Folgeerkrankungen dient die Symbioselenkung, bei der nach einer vorherigen Stuhluntersuchung neben der Beseitigung eines eventuell vorhandenen Darmpilzbefalls die gesunde Darmflora in Einzelschritten verabreicht wird. Sie können die Ansiedlung der Darmflora durch eine Ernährungsumstellung ebenso begünstigen wie durch ein Heilfasten, Colon-Hydro-Therapie und die Energiemedizin.
Im allgemeinen wird die Symbioselenkung ebenso wie auch die Stuhluntersuchung von den pivaten Krankenkassen übernommen. Im Einzelfall gibt es aber auch Präparate, die selbst bezahlt werden müssen. Ihr Therapeut kann Sie umfassend beraten.
Indikationen: alle chronischen Erkrankungen und Befindlichkeitsstörungen, Hauterkrankungen, Infektneigung und Krebserkrankungen
Kontraindikationen: nicht bekannt

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Tai Chi

Tai Chi - ganz exakt Tai Chi Chuan genannt - ist in den letzten Jahrzehnten auch im Westen immer bekannter und beliebter geworden. Tai Chi oder "Schattenboxen" stammt aus China und ist dort der Gesundheitssport Nr. 1. Andere Schreibweisen sind "T'ai Chi Ch'uan, Taiji, Taijiquan, Tai Ji Quan". In einer langen Reihe von Ganzkörperbewegungen wird bei dieser traditionellen chinesischen Kampfkunst Entspannung und tiefe Bauchatmung kombiniert.
Tai Chi Chuan beruht auf dem Taoismus und bedeutet "Höchstes Prinzip" einem Begriff der Philosophie des Ying und Yang. Tai Chi ist eine chinesische innere Kampfkunst (Wushu/Kungfu). Besonders verbreitet ist das Yang-Stil-Tai. Heute sieht man Tai Chi eher als "Entspannung in Zeitlupe" und übt es wegen seiner gesundheitlichen Auswirkungen.
Tai Chi, so wie es heute im Westen praktiziert wird, kann man sich vorstellen als "taoistische Meditation in Bewegung", die Körper, Geist und Seele zusammenführt. Auch wenn die Bewegungen aus der Kampfkunst stammen, sind sie dennoch anmutig, langsam, entspannt und ineinander übergehend. Heutzutage steht für die meisten Menschen Entspannung, Vitalität und Gesundheit  beim Ausüben dieses "inneren Boxens" im Vordergrund.
Ziel des Tai-Chi  ist neben der Gesundheit, Meditation und Kampfkunst  ein mit der Philosophie verbundenes Ziel: Das Erkennen des Tao, der höchsten Einheit, die hinter dem Wirken gegensätzlicher, sich ergänzender Prinzipien stehen. Dies ergibt sich auch aus dem Namen: Tai Chi Chuan heißt "Kampfkunst gemäß dem höchsten Prinzip" oder "Durch Ausüben der Kampfkunst das höchste Prinzip erfahren".
Fließende Bewegungen werden beim Tai Chi zu einer Folge, der so genannten "Form" zusammengesetzt. Dabei kommen auch Wiederholungen vor. Es gibt verschiedene Stilrichtungen bzw. Familientraditionen. Sehr bekannt und geschätzt ist die Traditionelle Langform des Yang-Stils. Er ist auch der weltweit bekannteste Tai-Chi-Stil.
In vielen Ländern wird Tai Chi heute für den Erhalt oder die Verbesserung von Gesundheit und Fitness ausgeübt. In Krankenhäusern und Kliniken wird es mit zunehmendem Erfolg auch zur Rehabilitation eingesetzt. Tai Chi verbindet auf harmonische Weise Körper, Geist und Seele. Es reguliert die Atmung, stärkt Herz, Kreislauf und Nervensystem und führt rasch zu mehr Wohlbefinden, Entspannung und Konzentration.
Die gesundheitlichen Wirkungen sind wissenschaftlich in vielen Studien nachgewiesen - insbesondere für chronische und psychosomatische Krankheiten.
Tai Chi als "Meditation in Bewegung stärkt die Körper-Geist-Einheit, die Konzentration und die Widerstandskraft. Tai Chi wird - wie auch Qi Gong - nach §20 SGB V von den gesetzlichen Krankenkassen mit bis zu 80% bezuschusst.

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Thymustherapie

gehört zu den wesentlichsten Bestandteilen der biologisch orientierten Medizin.
Die Thymusdrüse (Bries) liegt hinter dem Brustbein. Sie gehört gemeinsam mit den Mandeln, dem Blinddarm und der Milz zu den lymphatischen Geweben. Ihre Bedeutung wurde erst in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts entdeckt. Sie produziert bestimmte Hormone, die für die Reifung der T-Lymphozyten und damit das Immunsystem unerlässlich sind. Die Thymusdrüse regt außerdem die Knochenmarkzellen an und die Produktion von Zellbotenstoffen, sog. Interleukinen, aber sie steuert auch die übrigen Drüsen im Zusammenhang mit den Abwehrfunktionen. Leider erfolgt nach der Pubertät ein langsamer Rückbildungsprozess, bei dem das Drüsengewebe durch unproduktives Fettgewebe ersetzt wird. Das ist eine normale Altersveränderung.
Die in der Medizin zum Einsatz kommenden Thymuspräparate stammen aus der Thymusdrüse junger Tiere, insbesondere Kälbern. Nur Thymuspräparate, die die Anforderungen der Bundesoberbehörde erfüllen, kommen in Deutschland zum Einsatz. Dabei wird auch die Herkunft der Tiere überprüft, so dass die Risiken einer BSE-Erkrankung möglichst gering gehalten werden.
Patienten, die alters- oder krankheitsbedingt nicht genügend eigene Thymushormone bilden können, kann man mit dieser Therapie helfen, ihr Immunsystem anzuregen und zu stabilisieren. Zum Einsatz kommen vorrangig Injektionspräparate, da Tabletten oder Dragees vom Magen-Darm-Trakt nur ungenügend aufgenommen werden, weshalb bei diesen Darreichungsformen eine 10fach höhere Dosierung erforderlich wird als bei Injektionspräparaten.
Die Übernahme der kosten für die Thymustherapie muss im Einzelfall mit der Krankenkasse abgestimmt werden.
Indikationen: zur Revitalisierung älterer Menschen, aber auch alle chronischen Erkrankungen, wie rezidivierende Infektionen, rheumatische Erkrankungen und Krebserkrankungen sowie übermäßigem psychosozialen Stress, Ermüdung und langfristiger Einwirkung von Zellgiften (z.B. Nikotin)

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Umstimmungstherapie

hat zum Ziel, den Körper zu einem Stimmungswechsel anzuregen. Der erkrankte oder gestörte Organismus soll dabei die Chance erhalten, sich neu einzustimmen um die Heilanstöße von außen besser aufzunehmen. Umstimmungstherapien werden auch Reiztherapie genannt. Zu ihnen zählen die Bäder, Kneipp-Therapie, Eigenblut-Behandlung, Ernährungstherapie, Symbioselenkung, Thymustherapie, Homöopathie, Misteltherapie und Phytotherapie. Zumeist werden dabei am Beginn der Behandlung einer chronischen Krankheit die Symptome noch einmal akut aufflackern (sog. Erstverschlimmerung), bevor es dem Körper gelingt, seine Abwehrkräfte zu mobilisieren und die Krankheit abklingen kann. Das heißt, das sich der Patient unmittelbar nach dem Beginn der Umstimmungstherapie schlechter fühlt als vorher - und das ist gut so! Der Patient muss es nur vorher wissen, das es zu Fieber, Hauterscheinungen und Schmerzen kommen kann. Übrigens dient auch das Durchstehen von banalen Infekten der Reiztherapie und stärkt das Immunsystem. Ein wichtiges Kriterium ist dabei das Auftreten von Fieber, welches als Reaktion des Immunsystems verstanden werden muss. Auch als Erwachsener sollte man wenigstens alle 10 Jahre über 39°C fiebern.
Indikationen: chronische Erkrankungen aller Art (Magen-Darm-Bereich, Gelenke, Haut, gynäkologischer Bereich, Allergien), neurologische Erkrankungen

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UV-Bestrahlung
(Ultraviolettstrahlung)

ist eine elektromagnetische Strahlung, die Wellenlängen im Bereich von 400 Nanometer (violettes Licht) bis 15 Nanometer (Röntgenstrahlen) aufweist. Künstliche Ultraviolettstrahlung lässt sich z. B. durch Lichtbogenlampen erzeugen. Natürliche Ultraviolettstrahlung wird hauptsächlich von der Sonne verursacht.
Besonders bei kleinen Wellenlängen kann Ultraviolettstrahlung für Lebewesen gefährlich sein. Ultraviolettstrahlung mit Wellenlängen unter 300 Nanometer wird für die Sterilisierung von Oberflächen verwendet, denn sie tötet Bakterien und Viren ab und kann dies auch im Menschen tun. Außerdem entsteht ein großer Teil des Vitamin D, das Menschen und Tiere benötigen, wenn ultraviolette Strahlen auf die Haut treffen. Für den Einsatz in der Medizin wird ein bestimmter Anteil der Ultraviolettstrahlung genutzt. Besonders wirkungsvoll erscheint die Kombination mit Vitamin - C - Infusionen.
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen diese Therapie nicht mehr, da sie nicht im EBM aufgeführt ist. Für Privatversicherte gelten die GOÄ-Ziffern 560, 561, 562 und 567. Für Selbstzahler gelten Preise zwischen 10,00 und 15,00 €.
Indikationen: Hauterkrankungen, z.B. Schuppenflechte, akute bakterielle und virale Erkrankungen, chronische Entzündungen, wie z.B. Gelenkschmerzen, Wirbelsäulenerkrankungen, aber auch depressive Verstimmung sowie allgemeine Schwäche und Abgeschlagenheit
Kontraindikationen: Lichtempfindlichkeit

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Nahrungsergänzungsstoffe

unterscheiden sich in Vitamine und Spurenelemente. Sie sollten natürlichen Ursprungs sein, da der Organismus synthetische Produkte wesentlich schlechter aufnimmt und deswegen viel höhere Dosierungen erforderlich werden. Am einfachsten ist es, an Hand der Höhe der Mehrwertsteuer den Unterschied festzustellen: natürliche Produkte haben 7% Mwst., synthetische 19% Mwst.
Im folgenden werden ausgewählte Nahrungsergänzungsstoffe vorgestellt. Es handelt sich nicht um eine Produktvorstellung, sondern es werden nur die Inhaltsstoffe behandelt! Den Preis-Leistungs-Nachweis sollten Sie immer selber anstellen. Informationen erhalten Sie auch hier.

Tabelle Nahrungsergaenzungsstoffe

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Vitamin-C-Infusionen

Dafür wird ein spezielles Infusions-Set mit 7,5 g Vitamin C verwendet. Etwa 2 bis 3 Infusionen können pro Woche verabreicht werden. Zumeist geht eine Serie über 10 Behandlungen. Während der Behandlung kann die Wirkung durch die gleichzeitige Gabe von Höhensonne verstärkt werden. Zu beachten ist, dass über den gesamten Behandlungszyklus vermehrt Flüssigkeit aufgenommen werden muss.
Neben den Kosten für das Material (abhängig von der Anzahl der Infusionsflaschen) werden für Selbstzahler etwa 15,00 bis 35,00 € für die Infusion fällig. Die Privatkassen übernehmen im allgemeinen die Therapie nach GOÄ Ziffern 271 oder 272 zuzüglich des Materials.
Indikationen
- verminderte Leistungsfähigkeit, Müdigkeit    
- Appetitlosigkeit, Verdauungsprobleme    
- Infektanfälligkeit    
- Schlechte Wundheilung und Hauterkrankungen    
- Physischer und psychischer Stress    
- Alkohol- und Nikotinkonsum    
- Erhöhte Blutfettwerte    
- Herzerkrankungen, auch Infarkt und Prophylaxe    
- Hirnleistungs- und Konzentrationsstörungen    
- Schlaganfall, auch zur Prophylaxe von Ängsten und Depressionen    
- Thrombose- und Emboliegefährdung    
- alle Arten von Infektionskrankheiten, auch Virusinfekte    
- Allergien    
- Asthma und Bronchitis    
- Menstruationsbeschwerden    
- Rheumatische Erkrankungen    
- Bandscheibenschäden    
- Diabetes mellitus    
- Pilzerkrankungen    
- Alterungsprozessen    
- Belastung mit Schwermetallen, Konservierungsstoffen, Pestiziden und Insektiziden    
- Tumorerkrankungen und Vorbeugung    
Kontraindikationen: Vitamin - C - Unverträglichkeit

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